Grünschnitt nicht in der Natur entsorgen

Springkraut: Die Samen schleudert es mehrere Meter weit

Der NABU weist darauf hin, dass Grünschnitt und Gartenabfälle nicht im Wald entsorgt werden dürfen. Der Waldboden ist von Natur aus nährstoffarm, mit jedem Eintrag von Gartenabfällen findet eine Düngung des Bodens statt. So verändert man den Naturhaushalt des Waldes, und trägt zum Verschwinden seltener Pflanzenarten bei.

Noch schlimmer ist die Ausbreitung invasiver Arten wie Indisches Springkraut oder Japanknöterich, die mit den Gartenabfällen in die Wälder transportiert werden und neue Kolonien gründen können.
In Arnsberg ist seit der Einführung der Biotonne, für die die GRÜNEN sich jahrelang eingesetzt haben, weniger Schnittmüll im Wald zu verzeichnen, aber der eine oder andere mag die Tonne nicht haben oder hat andere Gründe (mehr …)

Keine Hektik bei der BürgermeisterInnenwahl

Nach dem überraschenden Wechsel Hans-Josef Vogels an die RP-Spitze sollten sich die Parteien in Ruhe nach geeigneten KandidatInnen umsehen. Eine Neuwahl zusammen mit der Bundestagswahl stellte sich sehr schnell als risikobehaftet dar, denn potentielle EinzelbewerberInnen müssen zunächst  240 Unterschriften für ihre Kandidatur einsammeln. Dafür sind Fristen vorgegeben, 48 Tage vor der Wahl müssen Unterschriften und Wahlvorschlag vorliegen. Ein Wahltermin zusammen mit der Bundestagswahl bedeutet daher eine Rechtsunsicherheit, wenn potentielle KandidatInnen sich nicht ausreichend Zeit für Vorbereitung und Stimmensammeln nehmen können. Das Risiko einer Anfechtung des Wahltermins oder schlimmstenfalls gar einer Wahlwiederholung sollte man nicht eingehen.

Dazu beginnt jetzt schon die Haushaltsplanung, wichtige Weichen für den Doppelhaushalt 2018/19 werden gestellt. Das ist viel Arbeit sowohl für die Verwaltung als auch für die politischen Gremien. Im September und Oktober muss der Haushaltsentwurf gut beraten werden und dann bis spätestens Ende November auch verabschiedet sein.
Der Bundestagswahlkampf bindet zudem auch bei allen Parteien viel Engagement und Zeit von ca. Mitte August bis Ende September. Lassen wir uns also die Zeit, die der Gesetzgeber aus guten Gründen einräumt, um die besten KandidatInnen für Arnsberg zu bekommen!

Wir sollten alle in Ruhe eine/n geeigneten KandidatIn suchen. Nachdem die „sparsame Lösung“ der Zusammenlegung mit der Bundestagswahl nicht möglich ist, haben wir wirklich Zeit für die Suche nach guten BewerberInnen. Es macht keinen Sinn, sich da unter Zeitdruck zu setzen. Das kann für die Stadt nur von Vorteil sein.

 

Herzlichen Glückwunsch, Hans-Josef Vogel!

Hans Josef Vogel

Wir gratulieren Hans-Josef Vogel herzlich zu seiner Ernennung zum neuen Regierungspräsidenten für den Regierungsbezirk Arnsberg! Eine bessere Wahl hätten wir uns schwerlich vorstellen können. Seine Erfahrung als Bürgermeister und Verwaltungsvorstand, auf europäischer Ebene die Arbeit im Ausschuss der Regionen, seine weitsichtige Arbeitsweise, seine profunde Kenntnis der Region, all das macht ihn zu einem der besten vorstellbaren Kandidaten für diese Aufgabe. Besonders aber sein Wissen um die Nöte und Bedürfnisse der Kommunen sind ein ausgezeichnetes Vorzeichen für seine künftige Arbeit.

Viele Verfahrensweisen der Stadtverwaltung in den vergangenen Jahrzehnten bezeugen Vogels Grundeinstellung. Die Beteiligung an Programmen wie „Kein Kind zurücklassen“, die starke Förderung bürgerschaftlichen Engagements, der Selbsthilfearbeit, die weitherzige Flüchtlingspolitik, der innovative Ausbau der Seniorenarbeit, die Förderung von Kunst in der Stadt, all diese Handlungsstrategien zeugen von seiner tiefen Verwurzelung in der humanistischen Tradition, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Wir haben in Arnsberg mehr als zwei Jahrzehnte von seiner Arbeitskraft, seiner Kreativität und seiner verbindenen Kommunikationsstärke profitieren können. Er wusste immer, einen Nenner auch für unterschiedlichste Meinungen zu finden. Einer seiner Vorgänger im Amt, Gerd Bollermann, sagt über ihn: „Vogel ist ein Querdenker. In der Rolle als Regierungspräsident ist das nicht verkehrt.“ Es war auch im Amt des Bürgermeisters nicht verkehrt.

Viele seiner Handlungsstrategien haben wir aus Überzeugung mittragen können. Sein weltoffenes und parteigrenzenüberschreitendes Denken hat Arnsberg voran gebracht. Wenn es auch naturgegebene Querelen bei manchen Themen gab, so wußte er fast immer die richtigen Worte, um dennoch einen Konsens zu erreichen, der für alle Mitwirkenden noch tragbar war. Diese Konsensfähigkeit wird ihm als RP sicherlich zugute kommen.

Wir wünschen ihm Erfolg und Freude in seiner neuen Aufgabe, eine glückliche Hand und Herausforderungen, die seine Kreativität noch einmal so richtig fordern. Viel Glück für Ihre Zukunft!

Rege Diskussion zu Hängebrücke und Sportbahnhof

Das Thema Hängebrücke interessierte viele ArnsbergerInnen

Unserer Einladung zum offenen Meinungsaustausch über aktuelle Themen in AltArnsberg waren fast 40 Menschen gefolgt. Besonders das Thema Hängebrücke interessiert, und polarisiert auch. Heinz Hahn vom Verkehrsverein Arnsberg stellte die Überlegungen und bisherigen Ergebnisse in der Versammlung vor. Ein kürzlich stattgefundenes Gespräch beim Bürgermeister hatte zum Ergebnis, dass die Brücke in einem künftigen Schlossberg-Konzept eingehen wird, wenn die Machbarkeit nachgewiesen ist (bezüglich Standort, Verankerung, Umweltverträglichkeit etc.).

 

Gerade dieser Machbarkeitsbeleg müsste aber bereits durch eine Studie nachgewiesen werden, die es nicht umsonst gibt. Der (bisher anonyme) Arnsberger Investor ist dazu offenbar nicht bereit. Die Stadt kann solche freiwilligen Ausgaben auch nicht ohne weiteres tätigen.

Dazu kommt eine durchaus zwiespältig Einstellung zum Projekt (mehr …)

Kindertagesbetreuung stetig verbessern

Der letzte Schulausschuss stand ganz im Zeichen unserer Anträge zur stetigen Verbesserung der Kindertagesbetreuung.  Mit der Schaffung von weiteren 130 Plätzen in der Ü3-Betreuung werden auch die Wartelisten weitgehend abgedeckt sein, so prognostizierte es die Verwaltung in der Sitzung am 01.Juni 2017.
Auch eine bessere Bezahlung der Tageseltern, wie von uns beantragt, wird nun umgesetzt: Als Übergangslösung schlägt die Verwaltung vor, den Stundensatz ab dem zweiten gleichzeitig betreuten Kind auf einheitlich 4,00 € je Stunde anzupassen. Momentan wird für das vierte Kind ein Stundensatz von 1,50 € und für das fünfte Kind ein Stundensatz von 1,00 € gezahlt. Damit kommt bei der Betreuung von fünf Kindern gleichzeitig ein Stundensatz in Höhe von 16,50 € je Stunde zustande, der sich nun deutlich erhöht, um mit den umliegenden Kommunen gleich zu ziehen. (mehr …)

Gegen eine Scheibchentaktik beim Autobahnbau

Endlich...Das Teilstück Menden-Neheim durch Wickede hat keine Chancen mehr auf Verwirklichung.  Nach dieser Aussage von Staatssekretär Horst Becker (GRÜNE) vom NRW-Verkehrsminsterium  hat die Gruppeninitiative gegen den Weiterbau der A46 (GigA) gestern reagiert und Nägel mit Köpfen gefordert. „Wenn das letzte Teilstück durch Wickede ins Grab gelegt wird, dann muss die ganze Autobahn hineingelegt werden und der Deckel drauf“, so der Sprecher der Initiative Stefan Neuhaus.

Eine wie auch immer vorgenommene Aufteilung in Abschnitte „wird es mit der GigA nicht geben“, machte Neuhaus deutlich. (mehr …)

Kein guter Tag für NRW und GRÜN

Wir haben gekämpft und geworben und es dennoch nur knapp in den Landtag geschafft. Verena wird bei nur 14 Sitzen für B’90/Die Grünen  leider nicht in der nächsten Landtagsfraktion sein.

Herzlichen Dank für die starke Unterstützung hier vor Ort!
Wir haben nichts verloren – aber eben auch nicht gewonnen.
Die vielen Kontakte und Gespräche während der Wochen des Wahlkampfes sind immer eine Bereicherung und tragen uns in unserer Arbeit vor Ort weiter.


Toni Hofreiter in Arnsberg an der renaturierten Ruhr

Wir stehen kurz vor dem sechsten Arten-Massensterben der Erdgeschichte. Durch die Industrialisierung der Landwirtschaft, den massiven Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden sowie die menschengemachten Veränderungen im Klimageschehen der Erde erleben wir derzeit einen massiven Rückgang der Artenvielfalt, der das gesamte Ökosystem der Erde durcheinanderbringt.“

Verena Verspohl, Toni HofreiterMit einem Paukenschlag eröffnete der promovierte Biologe und Grüne Fraktionsvorsitzende im Bundestag,Toni Hofreiter, seine Ausführungen zu den Renaturierungsmaßnahmen an der Arnsberger Ruhr.
Toni Hofreiter an der renaturierten Ruhr in Arnsberg-NeheimSolche Maßnahmen helfen dabei, den Fluß lebendig zu halten und die Wiederansiedlung verschiedenster (Kleinst-)Lebewesen entlang des Wasserlaufs zu ermöglichen – die damit wieder die Nahrungsgrundlage für weitere Pflanzen und Tiere darstellen. „Das ist hier an der Ruhr ganz hervorragend gelungen“ lobte Toni Hofreiter die Bemühungen der Stadt Arnsberg und der Bezirksregierung.  Toni Hofreiter unterstützt unsere Grüne Landatgskandidatin Verena Verspohl bei ihrem Werben um Wählerstimmen. „Die Grünen sind die einzige Partei, die die Themen Natur- und Umweltschutz sowie Nachhaltigkeit glaubhaft und ausdrücklich besetzen. Bei den anderen Parteien spielt der Umweltschutz nur eine nachgeordnete Rolle und wenn er grade nicht stört“ ergänze Verena.Verena Verspohl, Toni Hofreiter Verena Verspohl und Toni HofreiterSie nutzte die Gelegenheit, gemeinsam mit Toni Hofreiter viele Interessierte „Nicht-Grüne“ am Nachmittag anzusprechen und ihnen grüne Umweltpolitik näher zu bringen. Nach etwa einer Stunde Spaziergang mit vielen Stopps entlang des Ruhrufers kamen die gut 50 TeilnehmerInnen an der Möhnemündung an. Verena Verspohl am GrillDort hatten die Arnsberger GRÜNEN schon „angerillt“. Bei wunderbar sonnigem Wetter gab es dort dann noch viel Zeit für intensive Gespräche. Toni Hofreiter war bei gegrillten Würstchen, Toni Hofreiter im GesprächGemüsespießen und kalten Getränken zu verschiedensten Themen dauernd im Gespräch mit den vielen interessierten Gästen. Verena Verspohl zog eine positive Bilanz: „Das große Interesse an diesem Spaziergang entlang der Ruhr zeigt, wie sehr den Menschen auch hier im ländlichen Raum der Naturschutz und die Artenvielfalt am Herzen liegen.“
(mehr …)

Sternfahrt Röhrtalbahn: Radweg nicht gegen Bahntrasse aufwiegen

Röhrtalbahn reaktivieren und Radweg ausbauen!

Radwegverbindung durch den Wald zwischen Müschede und HachenAm 1. Mai haben wir uns zu einer Fahrradsternfahrt ins Röhrtal aufgemacht, um die Wegeführung für RadfahrerInnen entlang der Röhrtalbahn zu „erfahren“ im wahrsten Wortsinn. Zwischen Müschede und Hachen fehlt eine sichere, ebene Radwegeverbindung. Auch wenn der jetzt mögliche Weg durch den Wald wunderschön ist, ist dieser nicht alltagstauglich. Zu steil geht es bergauf und -ab, und auf dem Schotter ist eine vorsichtige Fahrweise angeraten, um nicht ins Schleudern zu kommen. Das funktioniert bei der Sonntags-Ausfahrt, macht einen Radweg aber nicht attraktiv für den täglichen, schnellen Berufsweg.

MdL Rolf Beu, Verena Verspohl und Jan OvelgönneIn Reigern trafen sich die beiden Radfahrgruppen aus Arnsberg und Sundern mit dem grünen Nahverkehrsexperten Rolf Beu, der die landesplanerischen Vorgaben für die Reaktivierung der Bahntrasse vorstellte. Es gibt einen Fördertopf für Bahn-Reaktivierungen, und aus diesem Topf wird es nicht nur die notwendigen Mittel für die Reaktivierung der Röhrtalbahn geben, sondern auch Zuschüsse für die laufenden Kosten. Mit der Reaktivierung würde also eine Menge Geld ins Sauerland fließen, welches ansonsten in andere Gebiete geht. (mehr …)

Freikarten für Waldlichter gewinnen

Waldlichter Wildwald Arnsberg Vosswinkel

Im Wildwald Vosswinkel steht wieder ein Highlight an:
Die Waldlichter

Wir verlosen 10 Tickets zum Besuch der Waldlichter am Sonntag, 30. April zusammen mit unserer Landtagskandidatin Verena Verspohl.
Waldlichter genießen und ganz persönlich Fragen zur Landtagswahl stellen können – wer zuerst kommt, gewinnt. Und so geht es: Schickt am Freitag ab 18.00 Uhr eine Kurznachricht an Verena Verspohl auf Facebook mit „Herz statt Hetze“. Die ersten 10 Nachrichten gewinnen. Ihr werdet direkt Freitag Abend benachrichtigt.