Das neue Team zur Kommunalwahl 2020

Am 3. Juni 2020 haben wir unsere Liste zur Kommunalwahl 2020 aufgestellt. Dies sind die Menschen, die am 13. September für grüne Politik ins Rennen gehen:
Auf Platz 1 steht Verena Verspohl, Platz 2 Jan Ovelgönne. Die beiden führen bisher auch die Partei. Platz 3 ist mit Julia Vollmer-Lentmann besetzt. Platz 4 geht an Annika Neumeister. Auf Platz 5 steht Nele Lütgebüter. Platz 6 Hendrik Engelkamp. Platz 7 geht an Birgit Towara. Platz 8 Paul Wrede. Platz 9 Ursula Hoffmann, und auf Platz 10 kommt Jürgen Kaiser. Danach kommen Amelie Bitter, Regina Dietrich, Sabine Vogel, Martina Müller und Dieter Glaremin. Der Frauenanteil ist erfreulich hoch, und es stehen eine Menge neuer Gesichter in den Startlöchern. Mit diesem hochengagierten Team werden wir in den nächsten Jahren grüne Kommunalpolitik gestalten.
Und hier gibt es auch noch das Wahlprogramm dazu! Download GRÜNES Wahlprogramm Arnsberg 2020

Kulturkonzept zur Unterstützung von Gastronomie und Handel

Die wirtschaftlichen Schäden durch Corona sind gewaltig und niemand kann sagen, wann es für Gastronomie und Einzelhandel wieder einfacher wird. Dabei würden viele Menschen gern mehr konsumieren, rausgehen und sich treffen, auch wenn es mit Maske und Abstand ist. Wir haben gemeinsam mit der CDU darum ein Sommer-Kulturkonzept beantragt, das die Menschen wieder auf die Straßen locken soll und Familien ein Freizeitangebot beschert. Dazu gehört:
• ein Sommerhighlight auf dem Arnsberger Neumarkt oder Alten Markt mit Schaffung einer großen, umgrenzten Sandspielfläche, um die mit Sicherheitsabständen viele Liegestühle/Strandkörbe verteilt werden
• Liegestühle und Strandkörbe auch auf dem Steinweg, der durch die gesamtstädtische Gastronomie bespielt werden soll. Die Angebote können den Steinweg entlang vielfältig kommuniziert werden, so dass nicht nur ansässige Gastronomie profitieren kann. (mehr …)

Schulen unterstützen: Endgeräte für alle und Breitbandpriorität

Durch die Coronakrise wurden die Schulen gezwungen, in kürzester Zeit neue Lernangebote im digitalen Raum zu schaffen. Diese riesige Herausforderung wurde von den meisten Schulen hervorragend gemeistert, und die Stadtverwaltung hat sich in Zusammenarbeit mit den Schulleitungen inzwischen zur Einrichtung eines stadtweiten Lernmanagmentsystems entschlossen. Diesen Schritt unterstützen wir ausdrücklich, sehen aber Lücken bei der Versorgung der SchülerInnen mit Endgeräten für die Nutzung des System. In den letzten Monaten haben die Schulen Erfahrung sammeln können und wissen, dass viele Kinder in dieser Zeit nicht erreicht werden konnten. Wir haben daher beantragt, dass zeitnah eine schulweite Abfrage der Ausstattungssituation der Arnsberger Schulkinder erfolgt.
Der Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht kann nur für alle Kinder gleichermaßen gelingen, wenn auch alle Kinder zuhause (oder eventuell an anderen zugänglichen Orten verlässlich) auf brauchbare Endgeräte zugreifen können. (mehr …)

Tiny Houses Raum geben

Raum ist in der kleinsten Hütte!

Tiny Houses sind als neue Wohnform bisher eher im städtischen Raum zu finden, wo Grundstückspreise besonders hoch sind. In unserem ländlichen Bereich jedoch herrschen traditionellere Bauformen und Grundstückszuschnitte vor. Aber Arnsberg liegt auch nahe genug am Ballungsraum Ruhrgebiet, dass auch Menschen mit Arbeitsplatz im Revier hier Quartier beziehen.
Menschen sind heute mobiler, Arbeitsplätze wechseln schneller, Biografien sind nicht mehr so sehr an einen Lebensort gebunden. Ein Tiny House kann diese neuen Wohnbedarfe flexibel abdecken.
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Corona-Pandemie: Die Welt steht still

Das Fraktionsbüro der GRÜNEN im Neheimer Rathaus bleibt wegen der Corona-Pandemie bis auf weiteres geschlossen. Wir wünschen euch allen, dass ihr gesund bleibt! Bleibt zuhause, probiert die vielfältigen digitalen Möglichkeiten aus, die uns trotz aller Distanz nah zueinander bringen können. Nutzen wir die Chance, die die Corona-Krise uns bietet, und erproben wir Telefonkonferenzen und Videomeetings, Online-Debatten und Konferenzschaltungen. Wenn man sich bisher schwer getan hat mit diesen technischen Möglichkeiten, ist JETZT die beste Gelegenheit!
Niemand kann derzeit exakt vorhersagen, wie sich die Lage entwickelt und wie lange die tiefgreifenden Einschnitte ins soziale Leben aufrecht erhalten werden müssen. Aber ganz sicher ist: wenn wir die Infektionskette nicht unterbrechen und dem Virus möglichst keine weitere Gelegenheit zum Ausbreiten geben, werden wir die medizinische Versorgung aller Erkrankten nicht aufrecht erhalten können. Also: bleibt zuhause und bleibt gesund!

Die Stadt Arnsberg hat eine Notfall-Hotline eingerichtet: unter der Rufnummer 02932 201-1102 kann man sich Hilfe holen, wenn man darauf angewiesen ist. Zum Beispiel bei der Organisation von Einkäufen oder der Kinderbetreuung. Auch private Initiativen bilden sich: in Hüsten organisiert St. Petri Einkaufshilfe, in Vosswinkel organisiert die Dorfgemeinschaft e.V. dasselbe (Telefonnummern siehe links), und auch in anderen Ortsteilen finden sich inzwischen Ehrenamtliche, die für Ältere da sind. Die städtische Hotline vermittelt gern weiter.

Dieser Artikel als Hörversion.

 

Anfrage beim Kreis zum Abbau von Schildern

Die grüne Kreistagsfraktion hat nach unseren Bitten eine Anfrage an den Hochsauerlandkreis gerichtet, die verschiedene aufgehobene Geschwindigkeitsbeschränkungen hinterfragt. Zuletzt war in Grevenstein ein LKW umgestürzt, auch dort waren an einer schmalen Straße die absolut sinnvolle 70er-Grenze verschwunden.
In Vosswinkel wurde bereits im Herbst 2016 die Ortsmitte anlasslos auf Tempo 50 hochgestuft, trotz aller Bürgerproteste und sogar einer kleinen Demonstration. Obwohl sich seit der Maut-Einführung der LKW-Verkehr in Vosswinkel verdoppelt hat, findet man beim Kreis keine Notwendigkeit, den Wünschen der Bürger*Innen zu folgen.
Auch in Wennigloh gehen Leute auf die Barrikade, weil eine 30er Beschränkung am Ortsausgang Richtung Hachen aufgehoben wurde. Seitdem häufen sich dort die gefährlichen Begegnungen an der Fahrbahnverengung, und die Dörfler*Innen sind genervt.
Pikanterweise gibt der aktuelle Polizeibericht an, dass „Geschwindigkeit […] kreisweit weiterhin die Unfallursache Nummer eins“ sei. Unter den Unfallhäufungspunkten in Arnsberg findet sich auch die B7/Vosswinkeler Straße, Ursache: zu hohe Geschwindigkeit, das Problem fällt seit 2018 besonders auf.
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Parkplätze sind nicht alles

Zur Sitzung des Bezirksausschuss Neheim am 18.02.2020 haben CDU und SPD die Initiative zur Schaffung vieler weiterer Autostellplätze an der Ackerstraße ergriffen. Als geeignet wird die Wiese direkt neben dem Erlenbruch-Sportplatz gesehen.
Wir stehen der Schaffung zusätzlichen unbewirtschafteten Parkraums (die Rede ist von von 80-90 Stellplätzen) und dem Wegfall von Grünflächen für diesen Zweck sehr kritisch gegenüber. Dieses Vorhaben steht den Grundsätzen städtischen Handelns und Planens entgegen.
Im Masterplan Mobilität ist unser städtisches Ziel festgeschrieben, den Anteil der Autos am Arnsberger Verkehr von 71 % im Jahr 2015 auf 50 % in 2030 zurück zu fahren. Um solche Ziele zu erreichen, ist die Schaffung zusätzlicher kostenloser Parkflächen (auch wenn sie nur temporär geschaffen werden sollten) kontraproduktiv.
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Alle zusammen: Pflanzen!

Im Gespäch mit Dr. Leder vom Forstlehramt Arnsberg: Janni Gesenhues, Jan Ovelgönne, Thomas Wälter

Die Fichte, der Brotbaum des Sauerlandes über Generationen, ist am Ende. Sie hält der Trockenheit nicht mehr stand, im Arnsberger Wald sind die meisten schon abgestorben. Ganze Bestände sind braun, viele Flächen schon abgeräumt, aber da der Holzpreis im Keller ist, kann man die geernteten Stämme nicht einmal vermarkten. Und es ist eine Mammutaufgabe, die leeren Waldflächen wieder mit Pflanzen zu bestücken! Dazu kommt das Problem: welche nehmen wir?
In den letzten Wochen haben wir mit Fachleuten geredet (links beim Gespräch mit Dr. Bertram Leder vom Lehr- und Versuchsforstamt Arnsberg am 8.11.) und uns mit den städtischen FörsterInnen zusammen gesetzt, um die Probleme im Wald auch von fachlicher Seite gut zu beleuchten.
Nach dieser Vorbereitung haben wir nun einen Antrag formuliert, der die Arbeit der Forstleute unterstützen soll und die BürgerInnen bei der Bewältigung dieser Krisensituation mit ins Boot, bzw. ins „Pflanzbeet“ holt.
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Haushaltsanträge für 2020 und 2021

Wir  haben zum Haushaltsentwurf für 2020 und 21 einige weichenstellende Anträge eingebracht, die in der Ratssitzung am 3. Dezember 2019 beraten werden. Bei den Anträgen geht es uns meistens um strategische Ausrichtungen und konzeptionelle Erfassung, die mittel- bis langfristige Auwirkungen haben werden.
Zur Verbesserung der Fahrradinfrastruktur soll die Verwaltung ein Konzept zur Schaffung zeitgemäßer Fahrradabstellanlagen erstellen. Mit dieser Übersicht lassen sich Fördermittel wesentlich erfolgreicher einwerben, denn viele Förderprogramme fußen auf vorbereitenden Arbeiten, die den zielgenaueren Einsatz der Mittel ermöglichen. Darum ist bereits die Konzepterstellung zu 60 – 70 % förderfähig. Bei der Aufstellung sollen auch Parkhausflächen, Leerstandsimmobilien oder Kurzzeit-Fahrradgaragen mitgedacht werden, um besonders die zentrennahen Bereiche für FahrradfahrerInnen attraktiv zu machen. Um den Radverkehr zu stärken, müssen die Rahmenbedingungen verbessert werden. Auch beim leidigen Thema Eltern-Taxis sind sichere Radabstellanlagen an den Schulen hilfreich.

Mit dem Antrag, eine Kulturentwicklungsplanung aufzustellen gehen wir einen ähnlichen Weg, denn auch hier gilt: mit einem Konzept lassen sich Fördermittel wesentlich leichter einwerben. Dieser Antrag zielt zudem auf interkommunale Zusammenarbeit mit Sundern und Meschede, denn viele Akteure arbeiten auf unterschiedlichsten Ebenen bereits zusammen und können mit einem aufeinander abgestimmten Konzept die Stärkung der gesamten Kultur-Region erreichen. Dieser Antrag wurde von CDU und GRÜNEN gemeinsam gestellt.
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Reinigungsservice für Biotonnen

Die Biotonne einzuführen war grünes Anliegen seit Jahren. Seit 2016 haben wir sie nun, auf freiwilliger Basis und kostenlos für alle, und rund 50 % aller Haushalte haben das Angebot sofort genutzt. Die Firma Lobbe bietet einen Reinigungsservice für Biotonnen an, diese Dienstleistung soll die Stadtverwaltung auch für Arnsberger Haushalte anbieten. Wir haben dies als Anregung an die Technischen Dienste gegeben mit der Hoffnung, bereits kommendes Frühjahr starten zu können.
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