Informationsbesuch beim Verein zur Reintegration

Ervrafolgreiche Projekte vor Ort besuchen, sich informieren und Bedarfe ermitteln: eine der wichtigen Aufgaben der Politik. Zu diesem Zweck wurden Verena Verspohl und Hans Wulf bei der VRA vorstellig. Den „Verein zur Reintegration in den Arbeitsmarkt“ im Alten Feld gibt es nun bereits seit über 20 Jahren, so lange schon leistet man hier gute Arbeit bei der Reintegration von Menschen in den (in der Regel) ersten Arbeitsmarkt. In dreimonatiger Vorbereitung werden die Teilnehmer auf Herz und Nieren geprüft, ihre Persönlichkeit und Leistungsfähigkeit erforscht, Stärken und Schwächen erkannt.
Der Verein ist direkt am Berufsbildungszentrum angegliedert, und wird von Handwerkskammer und Volkshochschule getragen.
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Altes Feld naturnah weiterentwickeln (Update)

Quelle Wikimedia (C) Petra Klawikowski

Luftbild Altes Feld

In einem gemeinsamen Antrag mit der CDU haben wir die Verwaltung aufgefordert, keine weitere Pachtverlängerung mit dem Aeroclub Arnsberg e.V. zu vereinbaren. Der Verein nutzt eine große Fläche im Alten Feld Arnsberg als Segelflugplatz. Seit geraumer Zeit betrachten wir die Entwicklung dort sehr kritisch.

Mehrfache Anfragen beim Vorsitzenden mit der Bitte um einen Gesprächstermin blieben unbeantwortet. Ein Kommunikationsbedarf über die Misstände wurde offenbar nicht gesehen.
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Nachruf auf Leo Reiners

Foto: Christoph-Meinschaefer.de

Am Sonntag, 09. Oktober 2016 ist Leo Reiners verstorben, einen Tag vor seinem 86sten Geburtstag. Wir trauern um einen großherzigen, mitfühlenden Christen, der mit Humor und Gewitztheit Probleme seiner Mitmenschen gelöst hat, und sich immer den Ärmsten und Benachteiligten besonders verpflichtet fühlte.
Mehr als 25 Jahre war er in der Pfarrei St. Michael der Seelsorger im besten Wortsinn, und hat Generationen von Neheimern von der Wiege an begleitet.
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Röhrtal braucht beides: Radweg und Bahnverbindung

Röhrtalbahn auf Wartestellung

Röhrtalbahn in Hüsten: Gut in Schuss!

Ein Antrag der CDU und WiSu Sundern sorgt für Wirbel: Man solle doch die Bahntrasse „umwidmen“ und einen Radweg darauf bauen. Keine ganz neue Idee… und ein wenig verwunderlich, weil es die Sunderner CDU war, die sich 2010 unter Bürgermeister Wolf noch für eine neue Potentialanalyse stark gemacht hatte. Diese war im Kreistag dann auch beschlossen worden, hatte einen guten Wirtschaftlichkeitsfaktor ergeben und damit zur Anmeldung für den ÖPNV-Plan geführt. Jetzt die Rolle rückwärts, weil die Reaktivierung vier Jahre nach dem Beschluss noch nicht vollzogen ist.
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Verena Verspohl auf Landesliste

Verena VerspohlAuf der Landesdelegiertenkonferenz (LDK) am 24./25. Oktober 16 in Oberhausen wurde unsere Verena auf Listenplatz 23 für die Landtagswahlen in NRW im Mai 2017 gewählt – herzlichen Glückwunsch!

Mit 84,5% aller Stimmen erzielte Verena Verspohl, 36 Jahre jung, eines der besten Wahlergbnisse aller Kandidat*innen. Platz 23 auf der grünen Landesliste gilt als nahezu sicher für ein Landtagsmandat im nächsten Jahr, die momentane grüne Landtagsfraktion hat 29 Mitglieder + drei Minister*innen. Damit Wahlergebnis Verena Verspohlgibt es zum ersten Mal eine echte Chance, dass die Grünen im HSK in den Landtag einzuziehen! Verena kandidiert im Wahlkreis 124 „HSK West“, zu dem die Orte Arnsberg, Sundern, Eslohe und Schmallenberg gehören.

„Es ist Zeit für Arnsberger Frauenpower!“

„Jahrelang haben die Arnsberger Männer Gerd Stüttgen und Klaus Kaiser den Wahlkreis dominiert. Jetzt erhalte ich die Chance, das Sauerland durch praxisnahe Bildungspolitik und moderne Ansichten nach vorn zu bringen! Es ist Zeit für Arnsberger Frauenpower!“, sagt Verena. Verena arbeitet als Lehrerin am Laurentianum, ist Mitglied unserer Stadtratsfraktion und Sprecherin des Ortsverbands Grüne Arnsberg.

„Lösungen für den ländlichen Raum“

Verena Verspohl am Glockenturm in ArnsbergVerenas Kernthema auch im Landtag ist die Bildungspolitik und hier sieht sie besonders die Verbindung zur Sozialpolitik. Soziale Ungleichheit müsse schon von Beginn an aufgebrochen werden, fordert sie. Außerdem macht sie sich stark für besondere Lösungen für den ländlichen Raum. Oftmals dominierten politische Vertreter aus den großen Städten die Parlamente. „Und von den anderen Kandidaten habe ich bislang keine Lösungen für das Sauerland wahrgenommen. Dafür trete ich nun aber explizit an“, erklärt Verena zum Ende eines erfolgreichen Parteitages.

Erdgas tanken zu wenige

Ein Pressebericht über die Schließung der einzigen Erdgassäule in Arnsberg, und man glaubt die gesamte Infrastruktur bricht zusammen. Im Stadtgebiet Arnsberg sind gerade mal 59 Fahrzeuge mit Erdgasantrieb zugelassen. Im gesamten HSK gibt es 125 erdgasbetriebene Fahrzeuge von insgesamt 217.549 zugelassenen KFZ, das entspricht gerade mal 0,057 %!
Die SPD fordert sofort medienwirksam „Stadtwerke, übernehmen Sie!“, ohne groß nachzufragen. Auch wir Grünen hatten uns am Montag direkt an die SWA gewandt mit der Bitte, zu recherchieren und nächste Woche in der planmäßigen Aufsichtsratssitzung zum Thema zu berichten. Hinter den Kulissen haben wir allerdings auch selber weiter geforscht:
tanken Der Anbieter der Ergastankstelle im Niedereimerfeld, die Fa. Grüne, hat ganze 18 (!) Stammkunden für Erdgas und diese angeschrieben um über die Schließung zu informieren. Diese hat ja einen nachvollziebaren Grund, nämlich zu kleine Nutzerzahlen bei zu hohem Aufwand. Auch eine Erdgas-Zapfsäule muss gewartet werden, und die Kosten überstiegen die Einnahmen wohl derart eklatant, dass nach Übernahme durch einen neuen Lieferanten der Gasmengen von dieser Seite aus die Reißleine gezogen wurde.
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Was darf die Drohne?

Falkenmännchen im LimpsturmSeit einiger Zeit schon fallen Drohnenfluggeräte am Arnsberger Himmel auf. Neulich wurden am Glockenturm die dort lebenden Turmfalken durch aufdringliche Fluggeräte massiv beim Brutgeschäft gestört. Es gab einen Vorfall am NASS mit polizeilicher Einmischung, wir haben eine Drohnenfabrik „Airrobot“ in Neheim und diverse Drohnen-Dienstleister, Immer häufiger hört man von Vorfällen mit Drohnen, die die Privatsphäre von Menschen stören, die abstürzen oder mit Hindernissen Drohnezusammenstoßen, denn einen „Drohnenführerschein“ gibt es bisher nicht. Die Technik ist der Gesetzgebung weit voraus.

Drohnen bis fünf Kilo Eigengewicht sind frei erwerbbar und dürfen den Himmel unsicher machen. Es gibt zwar Vorschriften seitens des Bundesamtes, so ist das Überfliegen von Menschenmengen grundsätzlich verboten. Auch über Industrieanlagen oder Unglücksstellen darf keine Drohne aufsteigen. Aber hat eine Kommune die Möglichkeit, besonders geschützte Bereiche zu schaffen, quasi eigene Flugverbotszonen zu erlassen?
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Landesregierung investiert weitere zwei Milliarden in kommunale Bildungseinrichtungen

Sigrid Beer in Arnsberg

Von links: V. Verspohl, H. Wulf, Sigrid Beer, MdL und H-J. Vogel, Bürgermeister

Die Landesregierung NRW erarbeitet zurzeit für die Kommunen ein 2-Mrd.-Investitionsprogramm „Gute Schule 2020“, das Anfang 2017 bereits in die Umsetzung geht.

Wie die neuen Investitionsmittel am sinnvollsten und zielgenausten eingesetzt werden können, dazu war jetzt die bildungspolitische Sprecherin der Grünen im Landtag, Sigrid Beer, nach Arnsberg gekommen, um mit den Experten der Grünen Ratsfraktion, Verena Verspohl und Hans Wulf, sowie Bürgermeister Hans-Josef Vogel als Verwaltungschef über Ziele und Bedarfe zu beraten.

Nach dem zweistündigen Arbeitsgespräch im Rathaus war man sich einig: das Förderprogramm muss auch einen Beitrag leisten, an den Schulen die neu erforderlichen digitalen Infrastrukturen zu schaffen. Digitale Bildung müsse für alle verfügbar sein. (mehr …)