RWE ist kein glaubwürdiger Sponsor mehr

Seit vielen Jahren zeigt sich die RWE in Sachen Klimaschutz als janusköpfig: nach außen werden Klimaschutz und Energieeffizienz als konzerneigene Tugenden verkauft, auf der anderen Seite steigern sie den Braunkohleabbau und versuchen die größten Kraftwerksdreckschleudern bis zum letzten gesetzlich zugelassenen Tag am Laufen zu halten. Die RWE hat sich als Bremser der Energiewende hervorgetan, hat sich vehement gegen den Atomausstieg gewehrt und den Staat auf Milliarden Schadensersatz verklagt, anstatt die Zeichen der Zeit zu erkennen und endlich einen ernsthaften Konzernumbau zu betreiben.
Und nun der Hambacher Forst. Für diesen Tagebau in der Eifel holzt RWE seit Jahren einen uralten Buchenwald ab, ein echtes Kleinod, mit Genehmigung aus den 70er Jahren. Rechtens also, aber eben gegen jeden umweltpolitischen Zeitgeist und gegen Natur, Mensch und Klima. (mehr …)

Tierschutz unterstützen – Fundkatzenunterbringung mit städtischer Hilfe

Der Katzenschutzbund (KSB) kümmert sich in Arnsberg um die Betreuung verloren gegangener, ausgesetzter und verwilderter Katzen. Sie kümmern sich um die Kastration der Tiere, die sich sonst ungehemmt vermehren und sorgen dafür, dass die Tiere wieder zu (ihren) BesitzerInnen kommen.

Diese Aufgabe verdient unsere Unterstützung, und darum sollte es auch von Seiten der Stadt zur Anmietung von neuen Räumlichkeiten für den KSB kommen.
Der Verein sucht nämlich seit geraumer Zeit nach neuen Räumen, denn die alte Flüchtlingsunterkunft an der Hammerweide, die lange Zeit als Domizil diente, wird (endlich) abgerissen. Wir haben nun Antrag zum nächsten Rat am 25.09.18 gestellt, dass die Stadt die administrative Aufgabe der Anmietung neuer Räume bitte selbst übernehmen soll, da es dem Verein nicht gelingt und die Zeit langsam knapp wird. Es ist nicht viel, was benötigt wird, rund 100 m² Fläche, Strom, Licht und Wasser müssten natürlich da sein. Vielleicht wird durch die politische Initiative auch die benötigte Aufmerksamkeit hergestellt, die zu einem passenden Angebot führt, das wäre natürlich wunderbar!
Wir drücken den engagierten TierschützerInnen jedenfalls alle Daumen!

Der Antrag zum Download.

Grüne Sundern und Arnsberg im Schulterschluss für die Röhrtalbahn

Befürchten musste man es schon, nun haben sie es wirklich getan: Die Sunderner CDU hat sich gegen die Reaktivierung der Röhrtalbahn ausgesprochen. Ein fatales Signal, denn wenn sich die Politik nicht geschlossen hinter ein Projekt stellt, für das Fördermittel fließen sollen, ist das immer ein schlechtes Zeichen für den Mittelgeber. Wir haben zusammen mit den Sunderner GRÜNEN eine Pressemitteilung erstellt, die heute an die Öffentlichkeit ging:

Röhrtalbahn-Sonderfahrt: bisher nur eine seltene Gelegenheit

Die GRÜNEN in Sundern und Arnsberg verurteilen auf das Schärfste den sogenannten „Vorstoß“ der CDU Sundern zusammen mit ihrer Kreisfraktion, sich gegen eine Reaktivierung der Röhrtalbahn aussprechen zu wollen und in den zuständigen Gremien entsprechende Anträge zu stellen. „Das ist wohl eher ein Rückschritt als ein Vorstoß„, stellt Thomas Wälter als Fraktionssprecher der Arnsberger Grünen fest, und seine Ratskollegin Isolde Clasvogt, die auch in der grünen Kreisfraktion aktiv ist, formuliert noch schärfer: „Damit schadet die CDU unserer Wirtschaft vor Ort erheblich. Eine reaktivierte Röhrtalbahn würde Sundern ans Bahnnetz bringen, damit auch mehr Passagiere auf die Obere Ruhrtalbahn, und dazu noch Millionen an Bundesmitteln für die ganze Region.“ (mehr …)

Schöne Ferien!

Habt die schönsten Ferien!

Schöne Ferien wünschen wir!

Das Fraktionsbüro im Rathaus ist vom 16.8. bis zum 3.9. nicht besetzt. Per Email an email hidden; JavaScript is required sind wir aber erreichbar, in dringenden Fällen auch unter 0173/2685575.

Schatz von Wedinghausen heben

Grüne Arnsberg mit Propst Böttcher in der PropsteikircheUnser Ortsverband hatte gestern die wunderbare Gelegenheit, eine Führung durch Propsteikirche und Ausgrabungsort Wedinghausen zu bekommen. Dechant Böttcher hat inzwischen derart Routine als Klosterführer, dass er nur so aus dem Nähkästchen sprudelt!

Was für ein Potential legen wir da frei! Wedinghausen war ein politischer, kultureller und gesellschaftlicher Hotspot inmitten „grüner Hölle“ (wie ein Zeitgenosse das Sauerland damals sah), und hätte man die Gebeine der heiligen drei Könige nicht zurück nach Köln gegeben, wäre der Dom in seiner heutigen Form nicht gebaut worden. Solch eine Wirkkraft hatten Reliquien damals; die Kölner haben dadurch wieder Mut gefasst, nach den Kriegswirren an ihrem Weltwunder weiter zu bauen und keinen „Schmalspur-Dom“ abzuliefern. Das wäre der 3-Königs-Gebeine unwürdig gewesen.
Dass sie überhaupt nach Arnsberg kamen ist schon ein untrügliches Zeichen für die Bedeutung Wedinghausens in der kirchlichen (mehr …)

Wir unterstützen Aufbruch-Fahrrad.de!

Auf dem grünen Landesparteitag in Troisdorf im Juni 2018 wurde der Beschluss gefasst, die Volksinitiative Aufbruch Fahrrad NRW zu unterstützen.
Ihr Ziel Nummer 1: den Anteil des Radverkehrs bis 2025 von ca. 8% auf 25% landesweit erhöhen.
NRW soll mehr tun für den Radverkehr: mehr werben, mehr Radschnellwege bauen (Ziel: 1000 Kilometer), mehr überregionale Wege (300 km pro Jahr Zubau), kommunale Förderung von Fahrradinfrastruktur, kostenfreie Mitnahme im ÖPNV, Förderung von Lastenrädern, E-Bike-Stationen und gute Abstellanlagen, mehr Fachwissen in den Behörden durch entsprechend geschultes Personal, mehr Verkehrssicherheit. (mehr …)

Fuhrparkmodernisierung durch Elektrofahrzeuge

E-Fahrzeuge für ArnsbergWir beantragen zusammen mit der CDU-Fraktion, dass die Stadt Arnsberg ab sofort bei Neuanschaffungen konsequent auf Elektrofahrzeuge umstellt. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor sollen zur Ausnahme werden, sofern Anschaffung und Folgekosten eines Elektrofahrzeuges wirtschaftlich sinnvoller sind.

Gegenwärtig gibt es bis zu 63% Fördermittel vom Land NRW für die Investitionen in Elektrofahrzeuge für Kommunen. Die Inanspruchnahme dieser Fördermittel soll helfen, den städtischen Fuhrpark um umweltfreundliche Elektroautos zu erweitern, besonders bei Fahrzeugen, die viel im Innenstadtbereich genutzt werden. Zusätzlich stehen auch Fördermittel für die Schaffung von Infrastruktur (z.B. Ladesäulen) zur Verfügung, die man nutzen sollte.
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Waldkindergarten für Arnsberg

Zur Ratssitzung am 20. Juni haben wir einen Antrag zur Schaffung eines Waldkindergartens eingebracht. Wir brauchen weitere Betreuungsplätze in der Stadt, und das Angebot eines Waldkindergartens bietet eine Steigerung der Qualität unserer Betreuungsangebote.
Ein Waldkindergarten bietet Naturerfahrungen und kombiniert diese mit Bewegung. Der jahreszeitliche Rhythmus, die Abläufe im Naturkreislauf sowie die verschiedenen Witterungsverhältnisse werden unmittelbar von den Kindern erlebt.
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Viadukt-Gefahrenstelle für Radverkehr entschärfen

Viadukt-AktionAm Viadukt in Muffrika (AltArnsberg) sind schon viele Unfälle passiert, weil RadfahrerInnen bei der Querung der Gleise nicht absteigen. Da stehen zwar Schilder, aber sie werden nicht gesehen, und die Gleise sehen einfach nicht gefährlich aus. Nach einem weiteren Unfall vor einigen Tagen haben wir unsere Ortsverbandsversammlung kurzerhand unter das Viadukt verlegt, viel Kreide mitgenommen und in buntesten Farben die Straße bemalt. Jemand war schon vor uns da und hatte denselben Gedanken: Mach bunt, damit es auch die sehen, die nur auf den Boden starren beim Fahrradfahren!
Und so ist die Gefahrenstelle nun wenigstens auffallender, kreativ gestaltet und auch für Auswärtige besser als solche zu erkennen. Außerdem haben wir an den Fahrradbeauftragten die unangenehme Schotteransammlung auf der westlichen Seite des Bahndammes gemeldet mit der Bitte, diese kurzfristig zu beseitigen.
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Solarausbau auf geeigneten Flächen

Der Ausbau der nachhaltigen Energieerzeugung wird von der Stadt Arnsberg seit langem voran getrieben. Die Flächen für Windenergie sind im bergigen Sauerland allerdings nicht leicht zu finden, zudem genießt die solare Energieerzeugung in der Bevölkerung eine wesentlich höhere Akzeptanz. Leider ist sie nach diversen Verwässerungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) bei weitem nicht mehr so rentabel wie zu Anfangszeiten des (unter rot/grün beschlossenen) Gesetzes, denn die Einspeisevergütungen wurden so weit abgesenkt, dass wir inzwischen bei 12,2 ct pro Kilowattstunde liegen. Die Stromkonzerne haben mit ihrer Lobbyarbeit viel erreicht.
Durch diese Entwicklung sind Solarparks heute ebenfalls weitgehend unrentabel geworden, wenn sie nur der Stromerzeugung ohne Eigenverbrauch dienen. Wir haben darum einen Antrag verfasst, den Solarausbau auf kommunalen Gebäuden auszubauen, und keine Gewerbeflächen für diesen Zweck zu nutzen. (mehr …)