Ein Kandidat von Format – Peter Erb geht ins Rennen um das Bürgermeisteramt

Kandidatenvorstellung am 14. November: von links nach rechts Jan Ovelgönne, Verena Verspohl, Thomas Wälter, Klaus Büenfeld, Klaus Humpe, Rosi Goldner, Peter Erb, Christoph Schmidt, Hans Wulf, Peter Blume, Klaus Kaiser.

Der gebürtige Arnsberger Peter Erb geht für die CDU ins Rennen um das Bürgermeisteramt. Erb ist 51 Jahre alt, gelernter Einzelhandelskaufmann, Vater von 13jährigen Zwillingstöchtern. Er ist parteilos.
Die Fraktions- und Parteispitze der GRÜNEN hat sich im Vorfeld mit Peter Erb getroffen und sich ein Bild über den Kandidaten machen können. Sie begegneten einem weltoffenen, aber heimatverbundenen Menschen mit einer klaren Vorstellung von einem sozialen und ökologischen Arnsberg. Den „Konzern“ einer Stadtverwaltung zu leiten ist ihm als Geschäftsführer mit bis zu 1000 Mitarbeitern keine neue Aufgabe. Politische Erfahrung bringt der Kandidat nicht mit, aber das wird von uns nicht als Nachteil gesehen. Wir sehen bei diesem Kandidaten die Bereitschaft, neue Blickwinkel auf alte Probleme zu eröffnen.

In der Mitgliederversammlung der GRÜNEN am Mittwoch den 16.11. stellte sich Peter Erb der grünen Parteibasis vor. Die erlebte einen offenen, authentischen Menschen, der alle Fragen gerade heraus beantwortete. Seine berufliche Erfahrung zeigt ihn als flexiblen, teamorientierten Macher, der sich mehr Transparenz und Mitwirkung für die BürgerInnen wünscht und umsetzen will. (mehr …)

Arnsberg steht jetzt bei „Refill-Deutschland“ auf der Karte

Refill Deutschland (refill = englisch für „wiederbefüllen“) ist eine ehrenamtlich betriebene Plattform, die kostenlose Möglichkeiten der  Trinkwasserentnahme sammelt. In Arnsberg haben wir dank den Stadtwerken inzwischen vier davon!
In Oeventrop an der Dinscheder Brücke, am NASS in Hüsten und am Anfang des Steinwegs in AltArnsberg stehen Trinkwasserbrunnen, wo man sich bequem seine Trinkwasserflasche füllen kann mit köstlichem Arnsberger Wasser. Dazu kommen die gebäudeinternen Wasserspender bei den Stadtwerken im Niedereimer Feld und im Rathaus Neheim, aus denen sogar gesprudeltes Wasser fließt. Ein toller Service der Stadtwerke, der dazu beitragen soll, dass mehr Menschen auf Trinkwasser aus dem Wasserhahn umsteigen, denn es ist nicht nur bedeutend billiger, sondern sehr oft sogar deutlich besser als gekauftes, abgefülltes Wasser im Supermarkt. (mehr …)

Inklusionsbericht liegt vor

Der gerade erschienene Inklusionsbericht für die Stadt Arnsberg geht auf unseren Antrag „Arnsberg wird inklusive Stadt“ vom November 2014 zurück. Nun liegt zumindest eine Bestandsaufnahme von Projekten, Netzwerken und strategischen Zielen bei der Umsetzung von Inklusion vor.

Der vorliegende Bericht fasst die vielfältigen Aktivitäten des riesigen Handlungsfeldes Inklusion zusammen. Es ist ein gesellschaftliches Grundbedürfnis, jedem Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, egal mit welchen Fähigkeiten oder Hemmnissen er ausgestattet ist. Dies gilt für den Rollstuhlfahrer ebenso wie für den frisch angekommenen Flüchtling. Viele Projekte sind im Rahmen der Seniorenarbeit entstanden und werden mit ehrenamtlicher Unterstützung umgesetzt (Busbegleiter, Karneval der Generationen, Akademie 6-99), die Fachstelle Zukunft Alter begleitet und unterstützt viele dieser Projekte. (mehr …)

Grünschnitt nicht in der Natur entsorgen

Springkraut: Die Samen schleudert es mehrere Meter weit

Der NABU weist darauf hin, dass Grünschnitt und Gartenabfälle nicht im Wald entsorgt werden dürfen. Der Waldboden ist von Natur aus nährstoffarm, mit jedem Eintrag von Gartenabfällen findet eine Düngung des Bodens statt. So verändert man den Naturhaushalt des Waldes, und trägt zum Verschwinden seltener Pflanzenarten bei.

Noch schlimmer ist die Ausbreitung invasiver Arten wie Indisches Springkraut oder Japanknöterich, die mit den Gartenabfällen in die Wälder transportiert werden und neue Kolonien gründen können.
In Arnsberg ist seit der Einführung der Biotonne, für die die GRÜNEN sich jahrelang eingesetzt haben, weniger Schnittmüll im Wald zu verzeichnen, aber der eine oder andere mag die Tonne nicht haben oder hat andere Gründe (mehr …)

Keine Hektik bei der BürgermeisterInnenwahl

Nach dem überraschenden Wechsel Hans-Josef Vogels an die RP-Spitze sollten sich die Parteien in Ruhe nach geeigneten KandidatInnen umsehen. Eine Neuwahl zusammen mit der Bundestagswahl stellte sich sehr schnell als risikobehaftet dar, denn potentielle EinzelbewerberInnen müssen zunächst  240 Unterschriften für ihre Kandidatur einsammeln. Dafür sind Fristen vorgegeben, 48 Tage vor der Wahl müssen Unterschriften und Wahlvorschlag vorliegen. Ein Wahltermin zusammen mit der Bundestagswahl bedeutet daher eine Rechtsunsicherheit, wenn potentielle KandidatInnen sich nicht ausreichend Zeit für Vorbereitung und Stimmensammeln nehmen können. Das Risiko einer Anfechtung des Wahltermins oder schlimmstenfalls gar einer Wahlwiederholung sollte man nicht eingehen.

Dazu beginnt jetzt schon die Haushaltsplanung, wichtige Weichen für den Doppelhaushalt 2018/19 werden gestellt. Das ist viel Arbeit sowohl für die Verwaltung als auch für die politischen Gremien. Im September und Oktober muss der Haushaltsentwurf gut beraten werden und dann bis spätestens Ende November auch verabschiedet sein.
Der Bundestagswahlkampf bindet zudem auch bei allen Parteien viel Engagement und Zeit von ca. Mitte August bis Ende September. Lassen wir uns also die Zeit, die der Gesetzgeber aus guten Gründen einräumt, um die besten KandidatInnen für Arnsberg zu bekommen!

Wir sollten alle in Ruhe eine/n geeigneten KandidatIn suchen. Nachdem die „sparsame Lösung“ der Zusammenlegung mit der Bundestagswahl nicht möglich ist, haben wir wirklich Zeit für die Suche nach guten BewerberInnen. Es macht keinen Sinn, sich da unter Zeitdruck zu setzen. Das kann für die Stadt nur von Vorteil sein.

 

Herzlichen Glückwunsch, Hans-Josef Vogel!

Hans Josef Vogel

Wir gratulieren Hans-Josef Vogel herzlich zu seiner Ernennung zum neuen Regierungspräsidenten für den Regierungsbezirk Arnsberg! Eine bessere Wahl hätten wir uns schwerlich vorstellen können. Seine Erfahrung als Bürgermeister und Verwaltungsvorstand, auf europäischer Ebene die Arbeit im Ausschuss der Regionen, seine weitsichtige Arbeitsweise, seine profunde Kenntnis der Region, all das macht ihn zu einem der besten vorstellbaren Kandidaten für diese Aufgabe. Besonders aber sein Wissen um die Nöte und Bedürfnisse der Kommunen sind ein ausgezeichnetes Vorzeichen für seine künftige Arbeit.

Viele Verfahrensweisen der Stadtverwaltung in den vergangenen Jahrzehnten bezeugen Vogels Grundeinstellung. Die Beteiligung an Programmen wie „Kein Kind zurücklassen“, die starke Förderung bürgerschaftlichen Engagements, der Selbsthilfearbeit, die weitherzige Flüchtlingspolitik, der innovative Ausbau der Seniorenarbeit, die Förderung von Kunst in der Stadt, all diese Handlungsstrategien zeugen von seiner tiefen Verwurzelung in der humanistischen Tradition, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Wir haben in Arnsberg mehr als zwei Jahrzehnte von seiner Arbeitskraft, seiner Kreativität und seiner verbindenen Kommunikationsstärke profitieren können. Er wusste immer, einen Nenner auch für unterschiedlichste Meinungen zu finden. Einer seiner Vorgänger im Amt, Gerd Bollermann, sagt über ihn: „Vogel ist ein Querdenker. In der Rolle als Regierungspräsident ist das nicht verkehrt.“ Es war auch im Amt des Bürgermeisters nicht verkehrt.

Viele seiner Handlungsstrategien haben wir aus Überzeugung mittragen können. Sein weltoffenes und parteigrenzenüberschreitendes Denken hat Arnsberg voran gebracht. Wenn es auch naturgegebene Querelen bei manchen Themen gab, so wußte er fast immer die richtigen Worte, um dennoch einen Konsens zu erreichen, der für alle Mitwirkenden noch tragbar war. Diese Konsensfähigkeit wird ihm als RP sicherlich zugute kommen.

Wir wünschen ihm Erfolg und Freude in seiner neuen Aufgabe, eine glückliche Hand und Herausforderungen, die seine Kreativität noch einmal so richtig fordern. Viel Glück für Ihre Zukunft!

Rege Diskussion zu Hängebrücke und Sportbahnhof

Das Thema Hängebrücke interessierte viele ArnsbergerInnen

Unserer Einladung zum offenen Meinungsaustausch über aktuelle Themen in AltArnsberg waren fast 40 Menschen gefolgt. Besonders das Thema Hängebrücke interessiert, und polarisiert auch. Heinz Hahn vom Verkehrsverein Arnsberg stellte die Überlegungen und bisherigen Ergebnisse in der Versammlung vor. Ein kürzlich stattgefundenes Gespräch beim Bürgermeister hatte zum Ergebnis, dass die Brücke in einem künftigen Schlossberg-Konzept eingehen wird, wenn die Machbarkeit nachgewiesen ist (bezüglich Standort, Verankerung, Umweltverträglichkeit etc.).

 

Gerade dieser Machbarkeitsbeleg müsste aber bereits durch eine Studie nachgewiesen werden, die es nicht umsonst gibt. Der (bisher anonyme) Arnsberger Investor ist dazu offenbar nicht bereit. Die Stadt kann solche freiwilligen Ausgaben auch nicht ohne weiteres tätigen.

Dazu kommt eine durchaus zwiespältig Einstellung zum Projekt (mehr …)

Kindertagesbetreuung stetig verbessern

Der letzte Schulausschuss stand ganz im Zeichen unserer Anträge zur stetigen Verbesserung der Kindertagesbetreuung.  Mit der Schaffung von weiteren 130 Plätzen in der Ü3-Betreuung werden auch die Wartelisten weitgehend abgedeckt sein, so prognostizierte es die Verwaltung in der Sitzung am 01.Juni 2017.
Auch eine bessere Bezahlung der Tageseltern, wie von uns beantragt, wird nun umgesetzt: Als Übergangslösung schlägt die Verwaltung vor, den Stundensatz ab dem zweiten gleichzeitig betreuten Kind auf einheitlich 4,00 € je Stunde anzupassen. Momentan wird für das vierte Kind ein Stundensatz von 1,50 € und für das fünfte Kind ein Stundensatz von 1,00 € gezahlt. Damit kommt bei der Betreuung von fünf Kindern gleichzeitig ein Stundensatz in Höhe von 16,50 € je Stunde zustande, der sich nun deutlich erhöht, um mit den umliegenden Kommunen gleich zu ziehen. (mehr …)

Gegen eine Scheibchentaktik beim Autobahnbau

Endlich...Das Teilstück Menden-Neheim durch Wickede hat keine Chancen mehr auf Verwirklichung.  Nach dieser Aussage von Staatssekretär Horst Becker (GRÜNE) vom NRW-Verkehrsminsterium  hat die Gruppeninitiative gegen den Weiterbau der A46 (GigA) gestern reagiert und Nägel mit Köpfen gefordert. „Wenn das letzte Teilstück durch Wickede ins Grab gelegt wird, dann muss die ganze Autobahn hineingelegt werden und der Deckel drauf“, so der Sprecher der Initiative Stefan Neuhaus.

Eine wie auch immer vorgenommene Aufteilung in Abschnitte „wird es mit der GigA nicht geben“, machte Neuhaus deutlich. (mehr …)