Antworten zur Feldmühle-Klärschlammdeponie

Die Kreisfraktion hatte beim Kreis als Aufsichtsbehörde angefragt, wie man den Zustand der Alten Klärschlammdeponie der Feldmühle am Ochsenkopf beurteilt. EisenoxydschlammDer Anblick dort ist beunruhigend. Rotbraune Eisenoxide sehen immer schäbig aus, und haben sicher großen Anteil am gefährlichen Aussehen der Ablagerungen. Aber es können eben auch ganz andere Stoffe sein, die dort deponiert wurden. Daher wurde angefragt:

  • Welche Stoffe genau wurden dort gelagert? Welche Mengen? In welchem Zeitraum?
  • Ist dem Kreis der aktuelle Zustand der Deponie bekannt?
  • Sieht der Kreis eine Gefährdung durch durch den offensichtlich offenliegenden Ablagerungskörper?
  • Nach der Beschilderung lagert dort Klärschlamm. Ist sichergestellt bzw. ist untersucht worden, ob es sich nicht um PFT-haltigen Klärschlamm handelt?
  • Ist der heutige Werksbetreiber auch Rechtsnachfolger für die Feldmühle, wenn es um die Sicherstellung dieser Altablagerungen geht?

Die Antwort des Kreises hier zum Download;  erschöpfend beantwortet wurden unsere Fragen nicht.

Dass die Feldmühle Klärschlamme aus der Papierherstellung abgelagert hat, überrascht nicht sonderlich. Uns ging es eher um spezifische Chemikalien wie Komplexbildner (NTA, EDTA, DTPA), da muss noch einmal konkretisiert werden. Eine PFT-Untersuchung dauert einige Wochen, das muss man eben abwarten, und dass man einen Rechtsnachfolger nicht direkt nennen kann, ist ohne unmittelbar bekannte Gefahrenlage nicht dramatisch aus unserer Sicht.
Für eine abschliessende Beurteilung der Sachlage fehlen im Moment also noch Fakten.

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