Arbeitskreis Bildung: Baustelle in Arbeit

„Die Schule im Dorf lassen“, dieses Ziel hatten die Grünen bei ihrem Modell der Gemeinschaftsschule schon immer vor Augen. Der Rückgang der Schülerzahlen und die sinkenden Anmeldungen an Hauptschulen sind Fakt; das alte Modell der Dreigliedrigkeit ist ein Relikt der Ständegesellschaft und gehört auf den Müllhaufen der Geschichte.

Ein schulischer Systemumbau ist aber ein unglaublich komplexes Vorhaben. Das sieht man auch am gerade ergangenen Urteil zur Perspektivschule in Finnentrop. In Aachen sprachen die Richters anders Recht; jetzt wird das OVG Münster angerufen.
Wir haben zu Jahresbeginn eine eigene Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich regelmässig trifft und über die einzelnen Problemfelder diskutiert. Ein großes Problem sind zum Beispiel auch die sinkenden Anmeldezahlen an den Grundschulen. Die Fraktionsvorsitzenden von Grünen und CDU, Hans Wulf und Klaus Kaiser, haben in den letzten Wochen fast alle Grundschulen besucht, teilweise noch in Begleitung der schulpolitischen Sprecherinnen. Im Gespräch mit den Schulleitungen wurden die Möglichkeiten der Zusammenlegung von Schulen erörtert. Wo macht ein Standort am meisten Sinn, welche pädagogischen Konzepte werden verfolgt, was passt zusammen? Der Dialog mit den Aktiven ist für uns ein wichtiger erster Schritt auf dem Weg zur besseren Bildung. Das Thema Inklusion wird an einigen Grundschulen bereits im Gemeinsamen Unterricht angegangen. Das Modell erfordert einen zusätzlichen Sonderpädagogen, aber auch mit dieser zusätzlichen Kraft sind nicht alle Probleme gelöst.

Perspektivschule

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