Bildungspolitische Sprecherin der Landtagsgrünen in Arnsberg

Pressegespräch mit grüner Familie

Pressegespräch am Steinweg

Die bildungspolitische Sprecherin der Landtagsgrünen, Sigrid Beer, besuchte am vergangenen Freitag das Sauerland, um sich über die schulischen Nöte der ländlichen Regionen zu informieren. Besonders die Anmeldezahlen an den Grundschulen bereiten Sorge. In vielen dörflichen Grundschulen ist inzwischen die Einzügigkeit – also nur eine einzige Eingangsklasse – der Regelfall. Dies hat normalerweise die Schließung der Schule zur Folge. Ziel aller bürgernahen Politik ist aber der Erhalt möglichst vieler Standorte. Für diesen Spagat sind kreative Lösungen vor Ort gefragt.

Auch die Zukunft der Hauptschulen ist ein Thema, das in der Vergangenheit sehr kontrovers diskutiert wurde. Inzwischen ist durch die Minderheitsregierung in NRW eine „neue Redekultur“ der politischen Parteien entstanden und die Kompromissbereitschaft hat zugenommen. Sigrid Beer begrüßte vor allem den gemeinsamen Willen, langfristige Lösungen im gegenseitigen Einvernehmen zu erarbeiten, damit Schulen endlich Planungssicherheit über die Legislaturperiode hinaus bekommen. Ganz in diesem Sinne war das Treffen auf Einladung des CDU-Fraktionsvorsitzenden Klaus Kaiser zustande gekommen.
Die Umsetzung der Inklusion war ein weiteres wichtiges Thema der Reise.  Viele Schulen stellt die Umsetzung vor große Probleme, auch wenn die Bereitschaft und die Einsicht in die Notwendigkeit da ist.

 

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  1. Thomas H.

    Seltsam, es wird immer als selbstverständlich vorrausgesetzt, dass die Schüler zu den Lehrern kommen. Was spricht dagegen die Lehrer an zwei oder drei Schulen parallel einzusetzen. Und warum soll ein Lehrer nicht an einer Haupt- und Realschule eingesetzt werden können.

    Ich glaube die Spezialisten mit zwei Fächern und nur einer Schulform sind überholt.

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