Bundesvorsitzender Cem Özdemir bei Trilux

22.04.2010 Cem Özdemir besuchte am 22.04. im Rahmen des Landtagswahlkampfes die Firma Trilux in Neheim. Begleitet wurde er von der Landesvorsitzenden, Daniela Schneckenburger.
Trilux ist als Leuchtenfabrikant ein echter Global Player, Marktführer in Deutschland mit 20 % Marktanteil, und Nummer 3 in Europa.
Als GRÜNE interessierten uns besonders die energiesparenden Systeme, die die Firma in den letzten Jahren bevorzugt entwickelt hat. Der Anteil der Beleuchtung am gesamten Strombedarf beläuft sich weltweit auf 19 %, in Westeuropa sind es immerhin 11 %. Das bedeutet ein ungeheures Einsparpotential, denn alte Beleuchtungskörper werden erfahrungsgemäss erst dann ersetzt, wenn sie wirklich kaputt sind. Und wann geht schon einmal eine Lampe (nicht Birne) kaputt? Von Energieeffizienz ist gerade bei der Beleuchtung oft keine Spur.

Trilux-Geschäftsführer Dietmar Zembrot stellte besonders die neu entwickelte und bereits mit dem red-dot-award ausgezeichnete LED-Büroleuchte „Neximo“ vor.

Auch die Straßenbeleuchtung ist wichtiges Thema, allein in Deutschland wird ein Einsparpotential von 2,7 Mio. Euro erwartet. LED-Straßenlampen werden immer gefragter, und Trilux hat ein „Upgrade-System“ entwickelt, mit dem herkömmliche Straßenlampen blitzschnell und kinderleicht umgestellt werden können.

Bedauerlich, so die Mitarbeiter, ist die mangelnde Qualitätskontrolle auf dem Beleuchtungsmarkt. Es gibt keine Trilux LampeÜberprüfung von Herstellerangaben auf die Seriösität der Aussagen zu einem Produkt. Und die sind teilweise erheblich neben der Realität, sei es bei Leuchtkraft, bei Lebensdauer oder bei sonstigen Kriterien, die die Qualität der Produkte ausmachen.

Versprochen wird so manches, aber hohe Qualität muß sich auch im Preis niederschlagen. Wenn die versprochene Leistung nur auf dem Papier steht, ist das bedrohlich für die, die ihre Versprechen auch einlösen, und die damit verbundenen Mehrkosten auch wirklich haben.

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