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25Apr

Bürgerbus mit Konzept

Der Bürgerbus ist ein ehrenamtlich betriebenes Angebot, das schon in einigen Kommunen im Sauerland besteht und den ÖPNV ergänzt (z.B. in Finnentrop, Brilon, Sundern, Meschede, Marsberg…).
Dass es in Arnsberg noch nicht geklappt hat, hat mit den Bürgschaften von 5000 Euro pro Bus zu tun, die die Stadt in ihrer finanziell sehr kargen Lage nicht aufbringen kann/darf.

Darum stellten CDU und Grüne jetzt den Antrag (in Erweiterung des SPD-Antrags auf Machbarkeitsstudie vom November 2010), ein Konzept unter Einbindung des Schülerspezialverkehrs zu entwickeln. Auch die Einbindung einer Bürgerbahn auf den alten Schmalspurgleisen durch Ruhr- und Röhrtal soll hier mitgedacht werden.

Wir müssen gangbare Wege finden, die Finanzierung des Projektes in einen Gesamthandlungsrahmen einzupassen, der speziell auf Arnsberg zugeschnitten ist, möglichst noch inklusive Anbindung von Sport- und Kulturstätten.

Antrag Bürgerbus

17Apr

Schwarz-Grüner Leitantrag zum Klimaschutz

CDU und GRÜNE stellen Energieantrag vorZusammen mit der CDU haben wir einen umfassenden Antrag zum Klimaschutz gestellt, der am 25.04. in der Ratssitzung eingebracht wird. Eine Vorstellung des Antrags fand am 12.04. an der soeben eröffneten Baustelle der Hackschnitzelheizanlage am Berliner Platz statt. Dieser Zusammenhang wurde bewusst gewählt, denn sowohl Holz als auch Biomasse werden eine große Rolle in der Energieversorgung der Zukunft spielen.
Eine Basisforderung des Antrages ist die Gesamtaufstellung der Einsparpotentiale und notwendigen Sanierungsmaßnahmen aller kommunaler Gebäude, um diese auf einen energetisch vorbildlichen Stand zu bringen. Hier liegt (besonders durch Einsparung von Heizenergie) ein großes Sparpotential.

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27Mrz

Informationsbesuch der Arnsberger Kläranlage

Wir laden ein zum Besuch eines modernen Klärwerkes. Die Anlage in Arnsberg ist zwar in ihrer Grundsubstanz eines der ältesten Klärwerke in NRW (seit 1949 an diesem Standort), wurde aber mehrfach aufgerüstet und erweitert, zuletzt 2006.
Die Kläranlage reinigt das Abwasser von 26.700 Einwohnern und Industriebetrieben. Und diese Abwässer haben es zum Teil wirklich in sich.
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22Feb

Offene Fragen beim Holzener Steinbruch

Die Erweiterungsgenehmigung am Holzener Kiessteinbruch am Deinscheidt hat uns Kopfzerbrechen bereitet. Die Firma hat zum ersten Mal im HSK eine Genehmigung unter den Grundwasserhorizont beantragt. Damit sind Risiken verbunden, die nur unbefriedigend dargestellt werden. Was passiert bei einem Loch im Tank? Die Antwort: “es werden genügend Bindemittel vorgehalten” ist da wenig beruhigend. Im Westenfelder Steinbruch wurde einfach die Genehmigung überschritten und im Grundwasser gebohrt, das Loch mußte wieder zugekippt werden, und nun wird mit Überfliegung die Grabungstiefe überwacht. Und in Holzen soll die Angrabung kein Problem sein?
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02Feb

Fraktionsübergreifendes Votum für die Sekundarschulen

In der Ratssitzung am 23.01. wurde die Schliessung der Hauptschulen und die Errichtung von drei Sekundarschulen in Arnsberg, Neheim und Hüsten auf den Weg gebracht. Bei einer Enthaltung war das Votum einstimmig, alle Parteien sprachen sich sehr engagiert für die neue Schulform aus. Als Tischvorlage waren die Stellungnahmen der Schulkonferenzen verteilt worden, die zum großen Teil kritisch bis ablehnend auf den bereits im Dezember einstimmig gefassten grundsätzlichen Beschluss reagiert hatten. Man wollte gern um ein Jahr verschieben, und kritisierte die Eile der Einführung. Dieses Argument wollte die Politik nicht gelten lassen.

Hans Wulf, grüner Fraktionssprecher, forderte die (zahlreich als Zuhörer erschienenen) LehrerInnen auf,  zuallererst an die Kinder zu denken, die in diesem Jahr schon auf eine zukunftsfähige Schule wechseln könnten.
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09Jan

A 46: Teilung ist keine Lösung

Eine ziemliche Schlappe erlitten kürzlich die A 46 Befürworter bei einer Diskussion mit Wirtschaftsminister Voigtsberger. Der bewies Stehvermögen und beschied der Runde aus IHK und Wirtschaftsvertretern (Gegner waren nicht eingeladen), dass eine Autobahn definitiv nur bis Menden gehen würde. Ob diese Aufteilung einem Rechtsstreit stand hält, ist allerdings offen. Die IHK hatte vor kurzem noch einen vermeintlichen “Konsens” zur Trasse 15 inszeniert, zu dem aber der Mendener Bürgermeister gar nicht gefragt wurde, und der Wickeder BM offenbar die bindende Aussage zur Trasse 15 mißverstanden hatte (die man in Wickede weiterhin nicht will).
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23Nov

Neue Schulen für Arnsberg

Baustelle Schule - An guter Bildung muß ständig gearbeitet werden

Seit Jahren ist bekannt, dass das dreigliedrige (mit Förderschulen viergliedrige) Schulsystem nicht den gewünschten Erfolg bringt (siehe PISA-Studie). Um jedem Kind im Schulsystem gleiche Chancen zu geben, ist es notwendig, dass Kinder lange gemeinsam lernen, dass sie während der gesamten Schullaufbahn individuell gefördert werden und das Festlegungen auf einen Bildungsabschluss möglichst spät geschehen.
Wenn die Eltern mitmachen, werden wir in Arnsberg demnächst die teilintegrierte Sekundarschule einführen. Für die Bildungsstadt Arnsberg ist das ein riesiger Schritt nach vorne, und Arnsberger Kinder werden davon profitieren. Was heißt Sekundarschule? Sie ist eine NEUE Schule, nicht bloß eine zusammengelegte Haupt- und Realschule.
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29Sep

Themen im Bezirksausschuss Arnsberg

Der Bezirksausschuss Arnsberg, der am 20.09. tagte, befasste sich unter anderem mit zwei CDU-Anträgen, die uns so gar nicht schmecken wollten. Braucht es einen Neuanstrich am Bürgerzentrum, während die Fenster noch einfach verglast sind? Wir fanden: Nein. Hier sollte man die Prioritäten anders setzen. Erst mal energetisch sanieren, dann kann man in Folge vom eingesparten Geld auch einen Neuanstrich finanzieren. Geld steht im Haushalt leider weder für neue Fenster noch für neue Farbe zur Verfügung.
Ein weiterer Antrag galt der Auftragserteilung zur  Entwicklung einer “Tourismus-App” (Apps, die Kurzform für “applications”,  sind kleine Hilfsprogramme, die für internetfähige Handys wie das iPhone entwickelt werden). Wir haben nichts gegen Apps, aber gegen das Geldausgeben dafür, während kostenlose Apps noch völlig ungenutzt sind.

Ein gutes Beispiel sind die QR-Codes, die inzwischen zur Information über alle möglichen Inhalte genutzt werden. Wir haben das mal beispielhaft für das Butterbettchen-Denkmal in Arnsberg deutlich gemacht, hier geht es zur Unterseite.

Auch eine kostenlose und vielgenutzte App wie “Meine Stadt” bietet bisher noch kaum Informationen über Arnsberg.  Wenn über diese App z.B. der Punkt “Veranstaltungen” aufgerufen wird, werden zuverlässig sämtliche Konzerte, Theateraufführungen usw. im Alten Schlachthof in Soest, im FZW Dortmund, im Maximiliampark Hamm etc. angezeigt. Aber leider kein Programm der Kulturschmiede, des Sauerlandtheaters, der Stadtführungen des Verkehrsvereins … Da sich das Handy am aktuellen Standort des Benutzers einloggt, hilft das dem interessierten Touristen, der sich gerade in Arnsberg aufhält, herzlich wenig.

Solange diese kostenfreien und bei den Smartphone-Benutzern bekannten Möglichkeiten nicht ausgeschöpft werden, ist eine eigene “Arnsberg-App” unserer Meinung nach ein unnötiger und teurer Luxus.

28Sep

QR-Codes zur Information nutzen

Butterbettchen im Internet

In Reaktion auf den Antrag der CDU im Bezirksausschuss Arnsberg schlagen wir statt einer (teuren) Programmierung von Touristen-Apps die Nutzung kostenfreier Werbemöglichkeiten zur Förderung des Tourismus vor.

QR-Codes sind eine sehr praktische Erfindung. Mit diesem zweidimensionalen Code lassen sich verschiedenste Daten (Texte, Web-Adressen, Visitenkarten …) als Grafik darstellen, die mit jedem modernen Handy (Smartphone) einfach abgelesen werden können. Wer sich für die Information interessiert, erfasst mit der Kamera des Smartphones einfach das Muster, und das Telefon zeigt die hinterlegte Information an.
Ein QR-Code kann kostenlos erstellt werden, es gibt verschiedene kostenfreie Generatoren im Netz, und damit für jeden Interessierten mit internetfähigem Handy einen schnellen Weg zu Wissenswertem bereitstellen. Zum Beispiel über Gebäude, Denkmäler, Kulturprogramme, Speisekarten, Wanderwege, Personen, Immobilienangebote, Fahrpläne … die Möglichkeiten sind schier unendlich. Mit den Codes wird die Verbindung zum Internet in den mobilen Alltag eingebunden. Auf einem Schild an einer Sehenswürdigkeit lassen sich nur wenige knappe Sätze Erläuterungen unterbringen. Ein zusätzlicher QR-Code auf so einem Schild, der zu vertiefenden Informationen führt, gibt dem interessierten Betrachter an Ort und Stelle die Möglichkeit, mehr zu erfahren. Mit diesem kostenfreien System lässt sich jedem Touristen jeder Winkel der Stadt erklären.

Beispielhaft haben wir dies am Butterbettchen Denkmal am Gutenbergplatz demonstriert. Nebenstehender Code führt zur Internetseite Butterbettchen.de, die die Lebensgeschichte dieser ungewöhnlichen Frau dokumentiert. Der QR-Code ist auch am Denkmal angebracht. Ebenso wurde an der Stadtkapelle, am Fuß der Schlossruine, an der Kulturschmiede und am Sauerlandtheater exemplarisch ein Code angebracht, der zu Informationsseiten führt.

An vielen Sehenswürdigkeiten lässt sich auf diese Art eine moderne und besonders für auswärtige Gäste attraktive Form der Kommunikation verwirklichen, die ohne großen Arbeitsaufwand den perfekten Informationsservice bietet. Oft gibt es bereits gute Wikipediaseiten zu Sehenswürdigkeiten, die man ohne weiteren Aufwand nutzen kann.

28Sep

Offener Brief an F-J.Schröder und Andreas Posta

Baustelle Schule - wir arbeiten alle daran!Zum Antrag der SPD bezüglich Schulreform haben wir einen offenen Brief an die Fraktion geschickt. Wir halten es nicht für hilfreich, sich in diesem schwierigen Feld der Schulerneuerung politisch profilieren zu wollen. Der Stil des Antrags ist zudem provokant und zeugt von wenig Fairness angesichts der kontinuierlichen Gespräche aller Fraktionen im schulpolitischen Arbeitskreis.
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