Grünschnitt nicht in der Natur entsorgen

Springkraut: Die Samen schleudert es mehrere Meter weit

Der NABU weist darauf hin, dass Grünschnitt und Gartenabfälle nicht im Wald entsorgt werden dürfen. Der Waldboden ist von Natur aus nährstoffarm, mit jedem Eintrag von Gartenabfällen findet eine Düngung des Bodens statt. So verändert man den Naturhaushalt des Waldes, und trägt zum Verschwinden seltener Pflanzenarten bei.

Noch schlimmer ist die Ausbreitung invasiver Arten wie Indisches Springkraut oder Japanknöterich, die mit den Gartenabfällen in die Wälder transportiert werden und neue Kolonien gründen können.
In Arnsberg ist seit der Einführung der Biotonne, für die die GRÜNEN sich jahrelang eingesetzt haben, weniger Schnittmüll im Wald zu verzeichnen, aber der eine oder andere mag die Tonne nicht haben oder hat andere Gründe für sein illegales Tun (Gartenabfälle abladen ist eine Ordnungswidrigkeit und zieht empfindliche Strafen nach sich, je nach Art und Umfang des Abfalls und dem Aufwand, den die Entfernung kostet).

Wer seinen Grünschnitt kompostiert, erhält gute Erde und tut etwas für die Insektenvielfalt in seinem Garten. Das fördert die gesamte Fauna in der Umgebung, es profitieren Singvögel, Igel und andere gern gesehene Gäste. Ungern gesehene Gäste wie die Wanderratte werden eigentlich nur von Speiseresten angezogen, die nicht auf den Kompost gehören.

Die gute Lösung: Die Biotonne ist kostenlos, und wird alle 14 Tage geleert. Wer sie noch nicht hat, kann sich hier informieren. Dabei ist es vollkommen egal, wie viel organischen Abfall man hat, die Tonne muss nicht voll sein, um sie an die Straße zu stellen. Auch die Leerungen werden nicht einzeln berechnet. Eine wirklich praktische Sache!

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