Guerilla-Gardening mit Grüner Jugend

guerilla-gardeningEine flotte Aktion am Gutenbergplatz: das dortige Beet hatte sich im Lauf der Zeit in eine halbe Rasenfläche verwandelt und wurde von der Grünen Jugend, mit Unterstützung einer gärtnernden „Alt-Grünen“, wieder in einen geordneten Zustand versetzt. Dazu musste erst einmal umgegraben werden, die Ableger des Frauenmantels sorgfältig zur Seite gelegt und ausgeputzt werden, und nach erfolgter Lockerung der Erde alle Pflänzchen wieder eingesetzt werden.

Wir hatten alle Spaß, denn das Ergebnis kann sich sehen lassen, und mancher Mensch, der vorbei kam und sah, dass hier offensichtlich ehrenamtlich gearbeitet wird, freute sich und gab unterstützende Worte.
Dieses Beet ist zwar ein reines Blumenbeet, und an dieser Stelle macht auch kein Gemüsebeet Sinn, aber die Idee des Bürgergartens mit essbarem Inhalt soll immer noch umgesetzt werden. Eine geeignete Fläche ist noch nicht gefunden. Letztendlich braucht es immer auch BürgerInnen, die sich mit engagieren und nicht nur ernten, sondern auch pflegen.

Eigentlich ist auch der Frauenmantel, der zum größten Teil das Gutenbergplatz-Beet besiedelt, eine essbare Pflanze: als Kräutertee wirkt er gegen alle möglichen Frauenbeschwerden, dieser Eigenschaft verdankt er seinen Namen. Aber auch bei anderen Beschwerden hilft das Kraut. Ein besonderes Merkmal ist die Guttation, die nächtliche Abgabe von Wasser, das sich in der Blattkehle sammelt und in der Morgensonne wunderschön glitzert.

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