Informationsbesuch beim Verein zur Reintegration

Ervrafolgreiche Projekte vor Ort besuchen, sich informieren und Bedarfe ermitteln: eine der wichtigen Aufgaben der Politik. Zu diesem Zweck wurden Verena Verspohl und Hans Wulf bei der VRA vorstellig. Den „Verein zur Reintegration in den Arbeitsmarkt“ im Alten Feld gibt es nun bereits seit über 20 Jahren, so lange schon leistet man hier gute Arbeit bei der Reintegration von Menschen in den (in der Regel) ersten Arbeitsmarkt. In dreimonatiger Vorbereitung werden die Teilnehmer auf Herz und Nieren geprüft, ihre Persönlichkeit und Leistungsfähigkeit erforscht, Stärken und Schwächen erkannt.
Der Verein ist direkt am Berufsbildungszentrum angegliedert, und wird von Handwerkskammer und Volkshochschule getragen.
Besonders die Handwerkskammer garantiert eine gute Verzahnung mit den lokalen Arbeitgebern, was den TeilnehmerInnen zugute kommt. Eine Vermittlungsquote von über 50 % spricht für sich. Die Plätze (maximal 26 Kunden können teilnehmen) sind fast immer voll, obwohl es für die dreimonatige Maßnahme nicht einmal ein Taschengeld gibt. Dafür eine gute Chance auf ein Arbeitsverhältnis von Dauer, auch wenn heutzutage die Zeitarbeit die Regel ist.
Herr Klein und Herr Elsässer berichteten uns von den Veränderungen am Arbeitsmarkt, der trotz guter Konjunktur weiterhin wenig Chancen für ungelernte Arbeitskräfte bietet. Diese Entwicklung ist seit Jahren spürbar, hat sich durch die Wirtschaftskrise aber noch weiter verschärft. Dennoch gelingt es der VRA immer noch, ihre Absolventen zu vermitteln, dank passgenauer Angebote und jahrelanger erfolgreicher Zusammenarbeit mit der Wirtschaft.
Wir wünschen dem Verein weiterhin so gute Erfolge!

Dieser Artikel als Hörversion

Teile diesen Inhalt:

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld