NRW-Tag nach Arnsberg

nrw-tagIn der Ratssitzung am 02.07.13 stand zur Entscheidung, sich um die Ausrichtung des nächsten NRW-Tages zu bewerben. Von unseren drei anwesenden Ratsmitgliedern stimmten zwei für und eines gegen die Bewerbung. Die Entscheidung war keine einfache, und wir hatten bei der Vorbesprechung des Themas schon die unterschiedlichen Sichtweisen diskutiert, ohne zu einem einstimmigen Votum zu finden. Da wir aber mehrheitlich den Nutzen und die Auswirkungen für den Stadtteil Arnsberg als positiv bewerteten, soll dies hier auch noch einmal kurz dargestellt werden.

Der NRW-Tag in Hamm lockte 700.000 Besucher in die Stadt. Selbst wenn es in Arnsberg nur die Hälfte wären, wäre es eine Riesensache, und warum sollten es nicht mehr Menschen werden? Wie viele würden die Gelegenheit nutzen, um vielleicht dann einmal zur Ruhrquelle zu reisen und eine erste Etappe des Ruhrtalradweges zu fahren, um dann in Arnsberg die große Sause zu erleben? Zudem wird die Bezirksregierung 200 Jahre alt, großes Jubiläum, das kann man wunderbar verbinden. Die Wichtigkeit der Regierung für unsere Stadt braucht nicht betont zu werden, es gibt immer wieder Bestrebungen im Ruhrgebiet, die Axt anzulegen oder Strukturen in den Pott zu holen. Auch dagegen wollen wir Zeichen setzen. Den NRW-Tag mit dem Regierungsjubiläum zu verbinden ist erstens ein Vorteil bei der Bewerbung und zweitens ein logistischer Pluspunkt, denn es wird schon im Rahmen dieser Feierlichkeiten viele zusätzliche Attraktionen geben, die das Programm attraktiv machen werden.

Nun müssen wir zunächst abwarten, ob die Bewerbung durchkommt. Wenn ja, haben wir eine ziemlich große Party vorzubereiten. Aber das ist eigentlich des Sauerländers liebste Disziplin, nach feste arbeiten feste feiern!

 

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