Strommultis bremsen beim Netzausbau

07.11.06 Europa hat Stromausfall, und schuld hat natürlich sofort die böse, böse Windkraft, die zu viel Strom eingespeist habe. Dabei war der Tag gar nicht besonders windig, nein, die Strommultis möchten nur nicht gern zugeben, dass sie statt der eingenommenen 20 Milliarden für „Netzausbau“ zu diesem Zweck immer nur 2,5 Milliarden wieder ausgeben. Darum brach die Versorgung nach Abschaltung einer wichtigen Versorgungsleitung über die Ems eben zusammen, Dominoeffekt. Die CDU in Person Christa Thobens fordert nun als erstes, Windbauern müßten nun ihren Strom selber speichern. Solche Speicher gibt es aber bisher nur als Forschungsprojekt in Italien. Schade eigentlich, für solche Projekte gehen ehrgeizige Wissenschaftler auch gern ins Ausland, weil dafür die Nobelpreise vergeben werden...

Täglich neues Gammelfleisch

15.09.06 Gammelfleisch – täglich wird eine neue Charge grün-schillernder Köstlichkeiten in einem Kühlhaus ausgegraben, man fragt sich, wieso auf einmal so eine Welle losbricht… Man hat nie richtig nachgesehen. Eine Studie über die Kontrolltätigkeit der Bundesländer sieht NRW auf dem letzten Platz, mit 14 von 64 Punkten. Sachsen liegt auf dem ersten Platz mit 48 Punkten.

Veröffentlicht in der TAZ, wie auch dieser Artikel: Gutes Fleisch hat seinen Preis.

PFT im Sauerland

PFT – Perfluorierte organische Tenside – ein Giftskandal zieht weite Kreise

Diese Seite informiert über den PFT-Skandal im Sauerland von Anfang (Juni 2006) an

Der PFT-Skandal im Sauerland16.05.09
Seit März 2009 ist die besonders giftige Schwefelvariante der PFT-Reihe, Perfluoroktansulfonat PFOS, von der EU verboten worden. Daraufhin haben wir den Antrag gestellt, die mit PFT belasteten Flächen ins Altlastenkataster aufzunehmen, da im Augenblick eh der Flächennutzungsplan für Arnsberg neu erstellt wird. Drei Jahre nach Bekanntwerden der Verseuchung sind die BürgerInnen im Sauerland immer noch im Ungewissen, ob in der Weihnachtsbaumplantage am Hang über ihren Gärten PFT liegt. Bauer und „Umweltminister“ Uhlenberg verweigert allen Informationsgesetzen zum Trotz weiterhin die Bekanntgabe aller Flächen.

14.05.09
Immer noch ist die Quelle der PFT-Belastung im Seufzertal nicht ermittelt. Nachfragen unsererseits, auch nach Flächen eines bekannten PFT-Baumschulbetreibers im Stadtgebiet, werden von der Verwaltung abgewehrt mit „wir sind nicht zuständig“ Der Hochsauerlandkreis äußert sich mit „wir kennen keine Flächen“, Uhlenberg in Düsseldorf hält die Verdachtsflächen geheim. Das übliche 3-Affen-Spiel. Der Kreis stellt sich zudem auf den Standpunkt, die Quelle im Seufzertal sei keine Trinkwasserquelle, damit sei man auch in keinerlei Verantwortung. Juristisch gesehen ist das auch vertretbar, eine Vorsorgepflicht dem Bürger gegenüber ist allerdings nicht zu erkennen. Die Quelle ist seit Generationen als Trink- und Heilwasser beliebt.
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