Der grüne Prinz kütt: Heiko I. der Wieder-Regierende

03.03.11 Die Narren sind wieder los, und diesmal angeführt von einem grünen Prinzen: Heiko I, der Wieder-Regierende, schwingt ein schweres Zepter und residiert am Glockenturm. Unser ehemaliger Landtagskandidat und Ex-RP-Vize engagiert sich seit längerem in der Kleinen Arnsberger Karnevalsgesellschaft, und da es an seinem Wohnsitz Münster noch nicht karnevalistisch genug zugeht, hat er sich die Prinzenrolle ausgesucht, um einmal so richtig über die Stränge zu schlagen. (mehr …)

Tafel gegen das Vergessen enthüllt

Heute wurde die Tafel gegen das Vergessen, der Öffentlichkeit präsentiert. Die Namenstafeln mit allen Terroropfern des NationalsozialismusVor der ehemaligen jüdischen Synagoge in Neheim erinnert sie an die von Nazis ermordeten Arnsberger Bürger mit jüdischem Glauben.
Die Tafel wurde durch einen von B´90/Die Grünen miteingebrachten Bürgerantrag initiiert und heute im Beisein der Neheimer Ratsmitglieder Isolde Clasvogt und Thomas Schulte-Ladage enthüllt. 61 Jahre nach Ende des Nationalsozialismus soll sie dazu beitragen, dass die ermordeten Mitbürger dieser Stadt nicht in Vergessenheit geraten.
In Arnsberg und Hüsten  wurden die Tafeln einige Tage später der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Bild die Tafel am Lindenberg, die gleich von zwei älteren Damen in genauen Augenschein genommen wurde. Viele haben damals Freunde, Schulkameraden und Nachbarn verloren, und im christlich geprägten Sauerland war es für das Regime nicht immer einfach, die Naziideologie an den Mann bzw. die Frau zu bringen, besonders wenn es gegen geachtete BürgerInnen oder die Kirche ging.

Kontakt zur Fraktion

Das Büro der Grünen im RathausDas Fraktionsbüro im Rathaus ist im Erdgeschoss, Zimmer 4.
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Dioxin im Ei

Empörtes HuhnEin gutes neues Jahr! Leider fängt es gleich mit einem handfesten Lebensmittelskandal an, dioxinverseuchte Eier durch Verfütterung vergifteter Fettreste. Das (grüne) NRW-Ministerium hat die betroffenen Nummern bereits veröffentlicht. Ein Futtermittelhersteller hatte technische Fette aus der Diesel-Produktion für Tiernahrung genutzt. Die Firma ist inzwischen liquidiert, die betroffenen Bauern schauen in die Röhre, was Entschädigungszahlungen anbelangt. Viele mussten ihre Betriebe vorläufig schliessen, für konventionelle Eier besteht weiterhin Vermarktungs-Notstand, weil die Verbraucher in Folge des Skandals auf Bio-Eier umschwenkten. Wie irreal die Angst vor dem Gift im Ei ist, zeigt dieser taz-Artikel.

Ein Jahr schwarz-grüne Zusammenarbeit

CDU und Grüne ziehen Bilanz

Grüne und CDU Ein Jahr schwarz-grüne Zusammenarbeit bilanzierten jetzt die beiden Fraktionsvorstände von CDU und Grünen im Rat der Stadt Arnsberg. „In einem Jahr haben wir sehr viel erreicht“, erklärten gleich zu Beginn Klaus Kaiser MdL und Hans Wulf für beide Ratsfraktionen. Man habe sich in den vergangenen Jahren angenähert – die CDU sei sicherlich ökologischer in ihrem Denken geworden, und die Grünen hätten auch ihre Sturm- und Drang-Zeit überwunden, so Thomas Wälter von den Grünen.

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Schwarz-Grün zieht Bilanz

3.11.10 Ein Jahr schwarz-grüne Zusammenarbeit bilanzierten jetzt die beiden Fraktionsvorstände von CDU und Grünen im Rat der Stadt Arnsberg. „In einem Jahr haben wir sehr viel erreicht“, erklärten gleich zu Beginn Klaus Kaiser MdL und Hans Wulf für beide Ratsfraktionen. Man habe sich in den vergangenen Jahren angenähert – die CDU sei sicherlich ökologischer in ihrem Denken geworden, und die Grünen hätten auch ihre Sturm- und Drang-Zeit überwunden, so Thomas Wälter von den Grünen. Das Wahlergebnis der letzten Kommunalwahlen hat die Zusammenarbeit notwendig gemacht, das Ergebnis nach einem Jahr: Vieles konnte gemeinsam angestoßen werden, einiges bereits umgesetzt. Dazu führten die Kommunalpolitiker beispielsweise das Klimaschutzkonzept an, das jetzt in Arnsberg aufgestellt wird. Das sei ein schwarz-grünes Projekt, das in Arnsberg Ökonomie und Ökologie verbinden solle. „Arnsberg auf dem Weg zur nachhaltigen Stadt“ überschreiben die beiden Fraktion einen Teil ihres gemeinsamen Weges. Wirtschaftlichkeit, „kreatives Sparen“, also Investitionen in Bildung und Ausbildung für eine entsprechende Rendite in der Zukunft sind weitere zentrale Arbeitsschwerpunkte der beiden Fraktionen. Trotz massiver Sparzwänge und steigender Sozialkosten, die Einsparbemühungen auf kommunaler Seite von heute auf morgen immer wieder zunichte machen, blicke man optimistisch in die Zukunft. „Wir geben unsere Stadt nicht auf“, lautet das Versprechen von CDU und Grünen.
Im Bild von links nach rechts: Jochem Hunecke, Klaus Kaiser, Thomas Wälter, Hans Wulf, Werner Lattrich, Klaus Büenfeld

Kein PFT mehr in der Seufzertalquelle

Kein PFT mehr in der Seufzertalquelle

SeufzertalquelleNachdem 2007 eine der giftigen Verbindungen in der Quelle gefunden wurden, hatte unser Ortsverband im Juli 2010 eine neue Probe untersuchen lassen.

Die Quelle im Seufzertal, wo sich viele BürgerInnen gern gut schmeckendes Quellwasser abfüllen, ist wieder PFT-frei. Der grüne Ortsverband hatte im Juli eine Probe des Wassers im Fraunhofer-Institut Schmallenberg untersuchen lassen. Diese Untersuchung brachte erfreuliche Ergebnisse zu Tage.

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Herr Wagenfeld sollte kein Namensgeber sein

Es gibt immer noch Benennungen aus alter Zeit, wo die Namensgeber NS-Vergangenheit haben. Auch wenn es schwierig war, sich als gesellschaftlich aktiver Mensch zur Nazizeit nicht regimefreundlich zu zeigen, gibt es Grenzen, deren Überschreitung nicht mehr toleriert werden sollte. Karl Wagenfeld war ein glühender Nazi, und als solcher kein geeigneter Namenspatron für Schulen und Straßen. Darum unsere Anregung, eine Schule in Neheim und zwei Straßen in Hüsten umzubenennen. (mehr …)

Ökostrom für Arnsberg

Umstellung auf 100% Ökostrom

Die Umstellung der kompletten städtischen Stromversorgung (alle öffentlichen Gebäude + Straßenbeleuchtung) auf 100% Ökostrom nach OK-Power-Label war Ziel eines gemeinsamen Antrags der Arnsberger Grünen zusammen mit der CDU.
Eine Ausschreibung auf Ökostrom ohne Neuanlagenquote und die Errichtung von jährlich zwei neuen Anlagen zur Energiegewinnung aus regenerativen Quellen sorgt für eine nachhaltige Ausrichtung der städtischen Stromversorgung.

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