Keine Zirkusse mit Wildtieren in Arnsberg

Keine Zirkusse mit Wildtieren mehr in ArnsbergIn einem gemeinsamen Antrag mit der CDU fordern wir die Stadt Arnsberg auf, keine städtischen Flächen mehr für die „klassischen“ Zirkusunternehmen mit Wildtieren, die unter das Washingtoner Artenschutzabkommen CITES fallen, zur Verfügung zu stellen. Viele Städte (hier eine Liste bei PETA) haben inzwischen solche Beschlüsse gefasst und tragen damit einem gestiegenen Bewusstsein für Artgerechtigkeit und Tierschutz Rechnung. (mehr …)

Zweigleisige Sanierung endlich gesichert

Auf zwei Gleisen fährt man besser

Auf zwei Gleisen fährt man besser – unser Reden!

Nach Monaten der zähen Verhandlungen und Gespräche auf allen Ebenen ist es endlich zu einer Lösung im Streit um die Tunnel der oberen Ruhrtalbahn gekommen. Der NWL (Nahverkehr Westfalen-Lippe) wird sich nun mit 15 Millionen Euro an der Sanierung beteiligen. Durch das Engagement des NWL wurde damit ein Rückbau der Infrastruktur auf der Hauptstrecke des Sauerland vermieden. Die zweigleisige Sanierung ist Grundvoraussetzung, damit sich der Aufwärtstrend bei Zugangebot und Nachfrage der letzten Jahre weiter fortsetzen kann. Allein durch den Ruhrtalradweg
(mehr …)

AfD stolpert weiter

Stolperstein der Gebrüder AptDie Arnsberger AfD hat wieder eines ihrer Lieblingsthemen in Antrag gegossen: Antiislamismus.
Die Partei wünscht, dass die Arnsberger Stolpersteine durch Gedenktafeln ersetzt werden. Hierbei bezieht sie sich auf Frau Knobloch, ehemals Zentralratsvorsitzende der jüdischen Gemeinde in Deutschland. Nach dieser sei es eine Missachtung, auf den Gedenken herumzutreten. Ihr Nachfolger und viele andere sehen es allerdings komplett gegensätzlich. Die AfD bedient sich einer Einzelmeinung, um das Gedenken an die Opfer weniger sichtbar zu machen.

(mehr …)

Schulden beim Planeten

Erde by Jay Mantri, stocksnap.ioHeute ist der „Erdüberlastungstag“, oder auch Earth-Overshoot-Day. Das ist der Tag, an dem die Ressourcen des Planeten, die die Natur jährlich nachliefern kann, aufgebraucht sind. 2015 bereits am 13. August – 7 Tage früher als 2014. Der Trend der letzten 25 Jahre zeigt eine fortschreitende Vorverlegung zu einem immer früheren Datum.
Ein umfangreiches (59seitiges) Hintergrundpapier des BUND zeigt problematischen Ressourcenverbrauch und mögliche Maßnahmen dagegen auf.

Diskussionsveranstaltung zum Thema Windenergie

Bundestagsabgeordneter Oliver Krischer sowie Pia Dağaşan und Gerd Marx von der Energieagentur NRW informieren über WindenergieOliver Krischer, MdB - Sprecher für Energie und Ressourcen

Zum Thema Windenergie informieren die GRÜNEN in Arnsberg am Donnerstag, 13.08.2015 um 18:00 Uhr im Alten Rathaus (Alter Markt 19, Rittersaal). Bei der Veranstaltung wird es um alle Aspekte rund um die Windenergie und den Ausbau der Erneuerbaren Energien gehen. Dabei stehen unter anderem auch kritische Themen, wie die Windenergie im Wald oder das Zusammenspiel mit dem Naturschutz auf der Tagesordnung.

Zu der Diskussionsveranstaltung konnten die GRÜNEN prominente Experten für das Podium gewinnen: So werden Frau Dağaşan und Herr Marx von der Energieagentur NRW insbesondere über rechtliche Fragestellungen informieren, während der Bundestagsabgeordnete Oliver Krischer eine politische Einschätzung zum Thema Erneuerbare Energien in Deutschland geben wird. Abgerundet wird die Veranstaltung durch den kommunalen Blickwinkel, den das GRÜNE Ratsmitglied Thomas Wälter geben wird.
Die Veranstaltung wird auch für Fragen der Bürgerinnen und Bürger offen sein. Der Zugang zum Rittersaal ist barrierefrei.

Datum: Donnerstag, den 13.08.2015
Uhrzeit: ​​18:00 Uhr Sunflower
Ort: ​​​Altes Rathaus (Rittersaal), Alter Markt 19, Arnsberg
Teilnehmer: ​​Oliver Krischer MdB (stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen)
Gerd Marx (Leiter Energieagentur NRW)
Pia Dağaşan (Energieagentur NRW)
Thomas Wälter (Ratsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen Arnsberg)

Jugendlandtag 2015 mit Iwan Zimmermann

Jugendlandtag 2015Vom 11. – 13. Juni 2015 fand in Düsseldorf der 7. Jugend-Landtag Nordrhein-Westfalen statt. Jugendliche aus ganz NRW im Alter zwischen 16 bis 20 Jahren nehmen drei Tage lang auf den Stühlen der Abgeordneten im Plenarsaal und in den Sitzungssälen Platz.

Seit 2008 findet jedes Jahr der „Jugend-Landtag“ im Düsseldorfer Parlament statt. Mehr als 1250 Jugendliche konnten seitdem in die Rolle der Abgeordneten schlüpfen und den parlamentarischen Arbeitsalltag eines Politikers/ einer Politikerin selbst erleben. Ziel ist es, durch „learning by doing“ die Jugendlichen über die parlamentarische Arbeit zu informieren und zu langfristigem politischen Engagement zu ermuntern.
(mehr …)

Ein Riesendank für viele Jahre Vorstandsarbeit

Nach vielen Jahren der Vorstandsarbeit als Kassiererin für Partei und/oder Fraktion hat unsere Ratsfrau Isolde Clasvogt Riesendank an Isolde Clasvogt (links)den Taschenrechner weiter gereicht an Uwe Schwanke. Wir können ihr gar nicht genug danken für ihre lange und zuverlässige Amtsausübung! Eine blühende Bougainvillea für ihren Balkon war nur eine kleine Aufmerksamkeit, verbunden mit einem Gedicht für die Herrin der Zahlen, das ihre wunderbare Arbeit lobhudelte.
Jeder Mensch, der sich wie sie so bereitwillig der Vorstandsarbeit stellt, übt ein besonders wichtiges Ehrenamt aus, ohne das es keine Vereine und viele andere Institutionen geben könnte. Und während es früher in der Regel kein Problem war, willige und fähige Menschen für diese Aufgaben zu finden, wird dies heute immer schwieriger.
(mehr …)

Wohngebiet Dollberg bekommt endlich ÖPNV-Anschluss

Endlich ist es soweit: Am Dollberg in Neheim sollen Bushaltebuchten eingerichtet werden.

Ursprüngliche Planung: hier sollten Busse halten

Ursprüngliche Planung: hier sollten Busse halten

Was wir bereits 2013 beantragt haben, soll nun endlich umgesetzt werden, nachdem alle Versuche einer Lösung innerhalb des Wohngebietes gescheitert waren. Das Wohngebiet sollte eigentlich von Bussen angefahren werden, dafür war eigens eine umfahrbare Insel im unteren Bereich eingerichtet worden.

Leider verweigerte das Busunternehmen aber die zeitaufwändige Einfahrt in das Gebiet. Eine Weigerung, die sich bei allen Gesprächen und Vermittlungsversuchen nicht ändern liess. Auch darum haben wir den Antrag auf Bau der erforderlichen Busbuchten gestellt: den Anwohnern wurde ein Versprechen gegeben seitens der Kommune, und das muss eingehalten werden.

Ob dies nun zufriedenstellend erfolgt, ist allerdings immer noch nicht gewiss: die Vorlage 64/2015 spricht vom Auftrag an die Verwaltung, die notwendigen Mittel von 77.000 EUR für den Haushalt 2016/17 anzumelden. Das ist erst einmal nur eine Absichtserklärung, nicht der erste Spatenstich. Und auch wenn die Mittel bereitgestellt werden können, dauert es dann noch eine Weile, bis endlich der erste Bus hält. Wir würden uns alle wünschen, dass zukünftige Planverfahren sorgfältiger verlaufen und der Bürger nicht darauf angewiesen ist, dass die Politik erst Druck macht.

Bund muss Asylverfahren beschleunigen

refugeeArnsberg bekommt zunehmend Flüchtlinge zugeteilt, deren Asylverfahren nicht einmal eröffnet worden ist. 234.000 unbearbeitete Asylanträge sind es, die das zuständige Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) inzwischen vor sich herschiebt. Es fehlen einfach Stellen die auch geschaffen werden sollen, es dauert aber noch einige Zeit, diese Stellen zu besetzen. In der Zwischenzeit werden Asylbewerber aus Balkanländern und Syrien als erstes bearbeitet, erstere weil sie schnell wieder abgeschoben werden sollen mangels Anerkennungsgrund, letztere weil sie in der Regel bleiben und schnell integriert werden können.
(mehr …)