Keine Schule wird zerrissen

Nach vielen hochemotionalen Diskussionen und teils unschönen Formen der Auseinandersetzung ist dieFotomontage B´90 / DIE GRÜNEN, Tafelfoto © Robert Kneschke - Fotolia.com Fortentwicklung der Arnsberger Schullandschaft nun beschlossene Sache. In der Ratssitzung am 11.3.15 wurde der Vorlage der Verwaltung mit satter Mehrheit zugestimmt. Keine leichte Entscheidung – für alle Beteiligten. Die Anträge der Parteien gingen von „alles so lassen und Entscheidung vertagen“ bis zum komplexen SPD-Vorschlag mit Aufteilung ALLER Schulen auf getrennte Standorte, um nach und nach den Umzug zu bewerkstelligen. Diese Lösung hätte dem oft zitierten Bild eines Schulkarussells in Reinform entsprochen und dazu geführt, dass 15 Klassen in 14 Schulräumen hätten Platz finden müssen.
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GRÜNE Denkfabrik

Auf unserer Klausurtagung am 28.02.2015 im Wildwald Vosswinkel haben wir in netter Runde und Umgebung an unseren Themen für die nächsten Monate im OV gearbeitet.

Dabei haben wir zwei Themen konkretisiert und uns auf Ziele und Projekte geeinigt.

1. Gesunder Genuss für Arnsberg!

Klausurtagung im Wildwald VoßwinkelGammelfleisch, Gentechnik, Dioxin und Pestizide im Essen: Massentierhaltung und Preisdrückerei sind Schuld an den vielen Lebensmittelskandalen.

Wir Arnsberger GRÜNE wollen, dass Essen ein gesunder Genuss ist, der keine Angst macht.
Deshalb wollen wir uns stark machen für regionale Vermarktung und bewusste Verbraucherentscheidungen.
Dies tuen wir schon bald durch sichtbare Aktionen und Angebote im Stadtgebiet.

2. Vielfalt leben in Arnsberg!

Grüne Klausurtagung im Wildwald VoßwinkelGleichberechtigung und der Abbau von Diskriminierungen ist ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit vor Ort. Leider erleben wir noch immer, dass Frauen in unserer Gesellschaft benachteiligt werden. Für uns ist Frauenförderung aber ein wichtiges Anliegen. Deshalb wollen wir sie stärker in Arnsberg verankern. Aber Vielfalt ist mehr! Wir wollen Künstler mit Behinderung in kulturelle Veranstaltungen integrieren, wir wollen den Girls- und Boysday erweitern.  Wir Arnsberger GRÜNE sagen „Raus aus der Rolle!“ und wollen zeigen, dass das Aufbrechen von Klischees Arnsberg vielfältiger macht.

Wir freuen uns auf die spannende kommende Zeit mit reichlich inhaltlicher Arbeit und Aktion. Unterstützerinnen und Unterstützer sind immer herzlich willkommen!

„Arnsberg sind wir“ und wir sind vielfältig

Es war eine beeindruckende Demonstration der Vielfalt: Am vergangenen Sonntag waren rund 2000 ArnsbergerInnen nach Neheim gekommen, um Arnsberg sind wirihrem Wunsch auf ein friedliches, tolerantes und solidarisches Deutschland Ausdruck zu verleihen. Vielen Teilnehmern gehen die Pegida-Demonstrationen gehörig auf den Geist, und sie wollten ein Gegenzeichen setzen für ihr eigenes Verständnis unserer Gesellschaft. Solidarität mit Kriegsflüchtlingen, Toleranz unter den Religionen, vorurteilsfreier Umgang der Menschen miteinander, aus welchen Ländern sie auch kommen mögen, das war die Botschaft des friedlichen Spaziergangs.  (mehr …)

PeGiDa geht um – Demo am 05.01.2015

Derzeit prägen erschreckende Entwicklungen Deutschland und auch NRW: PeGiDa geht um.

NieWieDa - NRW rückt zusammenDieses zwar noch nicht im Sauerland, dennoch haben wir uns entschlossen, das Rheinland in seinem Widerstand gegen die PeGiDa-Ableger zu unterstützen.
Daher organisieren wir am Montag, den 05.01.2015 eine Fahrt zur Demonstration „Für Menschenrechte und Frieden – gegen KöGiDa“. Das ist eine tolle Chance, sich über den Hochsauerlandkreis hinaus für die Demokratie in NRW einzusetzen und als Vertreter des Sauerlandes Gesicht gegen Xenophobie, Hass und für Menschenrechte zu zeigen.

Am 05.01.2015 wird es um 14 Uhr ab Meschede über Arnsberg nach Köln gehen, wo wir von den Kölner GRÜNEN begrüßt werden. Genaue Zeiten und Preise können wir erst nach Anmeldung bekannt geben – wir werden aber natürlich die bestmögliche Verbindung finden.

KNieWieDa Verena Verspohl und Annika Neumeister - Grüne Arnsbergomm mit – egal ob grünes Mitglied oder nicht, bring Freunde mit und zeig Gesicht gegen antiislamische Hetze: das Sauerland ist bunt!

Wir freuen uns über deine Unterstützung und eine Anmeldung bis zum 02.01.2015 an email hidden; JavaScript is required

170 Personen bei Röhrtalbahn-Sonderfahrt

Sonderfahrt Röhrtalbahn historische Schienenbusse in Müschede - Foto: Frederik Löhring170 Personen nahmen am Nikolaustag 2014 an einer Sonderfahrt mit historischen Schienenbussen von Sundern über die Röhrtalbahn nach Münster und Osnabrück teil.
Die Sonderfahrt wurde vom AK Verkehr der Lokalen Agenda 21 und vom VCD-Kreisverband Hochsauerland organisiert, die hierzu die Fahrzeuge des Fördervereins Schienbus Menden angemietet hatten. Außer in Sundern stiegen die Fahrgäste auch in Stemel, Hachen, Müschede und Neheim-Hüsten ein. Ohne Umsteigen und weitere Zwischenhalte, dafür aber mit reservierten Sitzplätzen erreichten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Münster und Osnabrück, wo Gelegenheit bestand, die dortigen Weihnachtsmärkte zu besuchen. Agenda 21 ArnsbergAbends brachten die Schienenbusse die Fahrgäste sicher und pünktlich zurück ins Sauerland. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde vielfach der Wunsch nach weiteren Sonderfahrten geäußert. Die Mitglieder der Lokalen Agenda 21 und des VCD sehen sich ermutigt in ihrem Engagement zum Erhalt und zur Reaktivierung der Röhrtalbahn.

Weihnachtsbesuch am Schleifmühlenweg

Mit einer kleinen Geldspende und einem großen Korb voller Weihnachtsmänner und Schokolade besuchten wir am Donnerstag, 4.12.14 die Flüchtlingsunterkunft am Schleifmühlenweg. 160 Euro waren bei unserer Weihnachtsfeier gesammelt worden und wurden an Gabriele Schüttelhöfer vom Internationalen Arbeitskreis  weitergegeben. Dazu gab es für die rund 40 Kinder am Schleifmühlenweg noch eine große Kiste mit Schoko-Weihnachtsmännern, die für leuchtende Augen sorgten.besuch-schleifmühle
An dieser Stelle sei auch einmal hingewiesen auf die wilde Müllentsorgung vor den Türen des Flüchtlingsheimes. Wahre Müllberge sammeln sich im Eingangsbereich des Schleifmühlenweges, aber nicht etwa von den Flüchtlingen entsorgt, sondern von allen möglichen Außenstehenden, die zu faul oder zu geizig sind, ein paar Kilometer weiter zum Betriebshof zu fahren.
Diese Praxis hat sich seit Jahren derart eingeschliffen, dass es eine echte Plage und viel zusätzliche Arbeit für den Hausmeister bedeutet. Dazu Kosten für die Allgemeinheit, denn auch Schadstoffe werden einfach abgestellt. Wer fremde Autos sieht, die Abfall abladen, sollte Fotos machen und Anzeige erstatten. Dies wäre eine große Hilfe auch im Interesse der Flüchtlinge, deren vorläufige Wohnstatt dadurch wesentlich einladender wirken könnte.

Mehr Geld aus Düsseldorf für OGS und Schulsozialarbeit

Kid - © photocase.comGute Nachrichten aus Düsseldorf: das Land investiert kräftig in den Ausbau und die Qualität der Offenen Ganztagsschule.
Insgesamt stehen den Gemeinden für die OGS damit 17,46 Millionen Euro Millionen mehr zur Verfügung als 2014 für den geplanten Platzausbau, den Mehrbedarf für Flüchtlinge und zur Erhöhung der Fördersätze. Schon ab dem 1.2.2015 werden die Sätze um 1,5 Prozent erhöht, ab dem 1.8.2015 dann um weitere 1,5 Prozent.

Die Kommunalen Spitzenverbände haben zudem signalisiert, dass auch der kommunale Anteil entsprechend steigen soll. Bereits gestern kam die Nachricht, dass das Land für die ausfallende Förderung des Bundes bei der Schulsozialarbeit mit gut 47 Mio. einspringen will.

Das ist eine frohe Botschaft für die Kommunen, einmal mehr zeigt sich: Rot-Grün tut was für schulische Qualität und mehr Bildungsgerechtigkeit.

Inklusive Stadt Arnsberg

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Teilhabe für alle ist das Ziel

Unser Antrag „Inklusive Stadt Arnsberg (Download) steht zur Beschlussfassung im Rat am 26.11.2014. Der Leitsatz der Inklusion soll in Zukunft in allen Verwaltungsbereichen Beachtung finden. Diesem Grundsatz wollen wir uns verpflichten, indem ein Aktionsplan zur Umsetzung der Inklusion aufgesetzt wird, der gegebenenfalls auch personell unterstützt werden soll. So werden die unterschiedlichen Verantwortungsbereiche vernetzt.
Zukünftige Beschlussvorlagen der Stadtverwaltung sollen den Aspekt der Inklusion als mitzudenkenden Teil der Beschlussfassung enthalten. (mehr …)