PFT verschwindet aus Löschmitteln

(c) Peter KollmannAb 28. Juni 2011 dürfen EU-weit keine Feuerlöschschäume mit Perfluoroktansulfonsäure (PFOS) mehr verwendet werden. Feuerwehren und Unternehmen müssen die Lagerbestände jetzt fachgerecht entsorgen, am besten in Abstimmung mit den zuständigen Umweltbehörden. Aufgrund der extremen Langlebigkeit hat sich die Säure mittlerweile überall hin ausgebreitet, auch bis zur Arktis. Besonders besorgniserregend ist, dass sie sich im menschlichen Blut und in Muttermilch wiederfindet.  In Arnsberg hat die kriminelle Entsorgung dieses Stoffes 2006 zu einer Verseuchung des Trinkwassers geführt. Trotz Bodensanierung gelangt der Stoff bis heute über diffuse Quellen und die Kläranlagen in die Flüsse. Themenseite beim Umweltbundesamt

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