NEWS:
Januar 2010: Ruckzuck unter die Leute gebracht wurde der Kalender mit Motiven der "Röhrtalbahn Einst und Jetzt", hier der Presseartikel dazu...
März 2009: Mittel für die Sanierung der Röhrtalbahn aus dem Konjunkturpaket II dürfen nicht verwendet werde. Trotz Antrag des Betreibers und vielfältiger politischer Anstrengungen bleibt es dabei.
21.10. Einige Leserbriefe in
den letzten Tagen waren ärgerlich. Wenn Tatsachen verdreht werden oder
Forderungen im Eigennutz erhoben werden, sollte man auch widersprechen.
Es macht aber nicht immer Sinn, weil eine einmal losgetretene Leserbriefschlacht
einer Sache manchmal mehr schadet als je beabsichtigt war. Daher nur an
dieser Stelle ein paar Anmerkungen:
Erstens: Einen Radweg durch das Röhrtal anzulegen, indem man die Bahnstrecke
asphaltiert, ist eine unglaublich kurzsichtige und kontraproduktive Verschleuderung
von Infrastruktur auf Kosten der Gesamtregion. Ein vernünftiges Radweg-Konzept
hat der VCD erarbeitet, hier
abrufbar.
Zweitens: Eine Reaktivierung der Bahnstrecke bedeutet selbstverständlich
nicht die Stillegung des gesamten Busverkehrs im Röhrtal. Bus und Bahn
sind zwei Paar Schuhe, aus verschiedenen Finanztöpfen bezahlt. Man
sollte nicht ein sinnvolles Verkehrsmittel gegen das andere aufwiegen.
18.07.2008 bei der Sonderfahrt am 24. August konnten die mitreisenden Agenda-Leute sehr deutlich spüren, wie die Strecke unter den täglichen Holztransporten gelitten hat. Dass die NRW-Landesregierung die Kyrill-Gelder auf sämtliche Straßen ausschütten lässt und den Schienenverkehr außen vor lässt, ist ein Unding. Hier die Sonderseite zur Fahrt am 24.08.
01.07.2008 Auf Anfrage an Sunderns Bürgermeister Wolf teilte dieser mit, dass es von der Bezirksregierung voraussichtlich keine Gelder aus dem EU-Fördertopf für Kyrill-Schäden an der Röhrtalbahn geben würde. Für uns unverständlich, denn die täglichen Holztransporte (siehe Bild unten) haben den Gleisen natürlich zugesetzt. Grundsätzlich förderfähig wäre die Bahnlinie danach. Offenbar fehlt der politische Wille auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene, da werden lieber Bundesstraßen im oberen Sauerland saniert.
11.10.2007 Der Wunsch von Verkehrsminister Wittke, möglichst viele stillgelegte Strecken dauerhaft platt zu machen, bezieht sich 2009 auch auf die Röhrtallinie. Bürgermeister Wolf hat schon öffentlich Veto eingelegt (dazu auch Meinolf Kühn, Beigeordneter der Stadt Sundern). Im Rahmen der Kyrill-Entschädigungen hoffte Landwirtschaftsminister Uhlenberg kürzlich öffentlich, dass aus den 167 Mio. aus dem EU-Solidaritätsfond auch Gelder für Bahnstrecken genutzt werden können, die für Holztransporte reaktiviert wurden. "Prima, Uhli, sag es dem Olli", möchten man ihm zurufen! Im Moment profitiert nur die Holzindustrie von den Transportkapazitäten, die die Röhrtalbahn an ihrem "Lebensende" bietet. Warum nicht auch die BürgerInnen, die die Bahn gerne noch viel länger nutzen würden?
14.02.2007 Der Orkan "Kyrill"
hat im Sauerland riesige Schäden angerichtet. Über die Röhrtalbahnstrecke
wird der Transport der Sunderaner Holzmassen organisiert. Die Stämme
müssen möglichst schnell zu den Lagerplätze transportiert
werden (sonst lacht der Borkenkäfer), und die Bahn ist ideales Transportmittel,
wie man sieht. Jeder dieser Züge ersetzt etliche LKWs, die viel mehr
CO2 ausstossen, Sprit verbrauchen, Straßen und Anwohner belasten...
Mehr Bilder hier...

Briefwechsel mit der ZRL bezüglich der Bewertung der Strecke (Mai 2006): Brief an Stork, Antwort von ZRL
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04/2006: Hurra, der Agenda Arbeitskreis ist Gewinner des Umweltpreises 2006! Das gibt Auftrieb für die Arbeit. Die Nachrichten der letzten Wochen waren nicht dazu angetan, besonders Mut zu machen, zu deprimierend waren die Signale aus Düsseldorf. Mit neuem Elan werden nun Pläne geschmiedet, wie man mit mehr Sonderfahrten z.B. zu schönen Märkten auf das Potential der Strecke aufmerksam machen kann.

11/2005: Auf der internationalen Bahnmesse
"rail-tec" in Dortmund ist diese Woche das Informationsportal
"Offensive Gleisanschluss-Ruhrgebiet" eröffnet worden.
Damit können Firmen über Bahn-Güterverkehr informiert und
Kontakte zu Eisenbahn-Unternehmen hergestellt werden.
Außerdem gibt es Hinweise zur staatlichen Förderung privater
Gleisanschlüsse bis vor
die "Firmentür".
Auch die RLG ist als "nichtbundeseigene Eisenbahn" (NE) im Schienen-Güterverkehr
des Röhrtales eingebunden. Nach Ansicht der Agenda 21 ist das für
das Röhrtal besonders interessant. Neue Gleisanschlüsse an die
Röhrtalbahn sind wieder denkbar.
Durch neue Chancen im Bahn-Güterverkehr würde das Röhrtal
deutlich vom starken Lkw-Verkehr entlastet.
Die neue Bundesregierung will die Verkehrs-Infrastrukturen fördern
und damit sind auch Möglichkeiten zur Stärkung der Schiene im
Röhrtal verbunden. Nähere Informationen gibt es unter: www.gleisanschluss-ruhr.info
