Verbesserungen für den Ruhrtalradweg vorgeschlagen

„Das Bessere ist der Feind des Guten“ sagt man, und nach diesem Motto haben wir eine Reihe kleinerer Verbesserungsvorschläge an die Verwaltung gegeben, die auch baldmöglichst umgesetzt werden sollen.

An einigen Stellen (Marienbrücke, Twiete, Tiergartenstraße, Bruchhausen u.a.) ist der Radweg einfach schwer zu finden, da gehören große Markierungen auf die Straße (Fahrrad-Piktogramme). Schon der Ortskundige fährt an manchen Abbiegungen vorbei, Radtouristen von auswärts erst recht. In der Twiete wurde schon Abhilfe geschaffen durch ein Piktogramm auf dem Asphalt, der radfahrende Mensch schaut schließlich oft nach unten, ein Hinweisschild in 2 Meter Höhe wird da schnell übersehen.

Der Spielplatz an der Jahnstrasse muß zum Radweg hin abgeriegelt werden; eine kleine Hecke würde reichen. Zu schnell ist ein kleines Kind entwischt.

An der Jägerbrücke verläuft der Radweg über die Bahngeleise und damit einige Meter an der Straße lang. Hier müssen Warnsignale hin, damit Autofahrer beim Einbiegen und Abfahren aufmerksam bleiben.

Zwischen Tiergarten und Obereimer ist ein Werksgelände mit einer hässlichen, schmucklosen Betonwand abgeriegelt; hier sollte Farbe hin, die Mauer wäre ideal geeignet für eine Kunstaktion. Die Gefahr des Überschmierens durch geltungssüchtige Sprayer scheint gering, bisher hat sich jedenfalls noch keiner verewigt.

Hinter Obereimer wechselt man im Moment noch die Straßenseite, man ist abgelenkt durch Verkehr und Fußgänger, die den Radweg teilen. An der Einmündung Kappenohl auf die Sauerlandstraße steht ein Ampelmast mitten auf dem Radweg, da steht er und kann wohl nicht anders. Eine einfache rot-weiße Markierung mit Klebefolie (wie hier in der Montage dargestellt) macht den grauen Masten besser sichtbar.

Der Übergang der B7 zum neuen Radweg ist bisher zu leicht zu übersehen. Der Radweg ist wunderschön, zum Schutz der dort lebenden seltenen Tiere ist eine Abzäunung angebracht, bis eine geplante Hecke diese Funktion übernimmt. Zu diesem Zaun sollten erklärende Worte angebracht werden, nur diesem Schutz ist es zu verdanken, dass es entgegen der Interessen des Naturschutzes überhaupt einen Radweg durch dieses Gebiet geben konnte. Schilder sind in Vorbereitung.

Das Gradierwerk in Hüsten wird sicher viele RadfahrerInnen zur Pause einladen, aber weiß jeder etwas mit dem Bauwerk anzufangen? Eine erläuternde Beschreibung fehlt bisher gänzlich.

Die Überquerung der alten Delecker Straße könnte durch Fahrbahnmarkierungen von eventuellen Gefahrensituationen befreit werden, auch wenn der Verkehr hier nur sehr spärlich ist. Der Radweg kreuzt aber nur sehr wenige Straßen, und daher ist ein Nachlassen der Aufmerksamkeit bei allen VerkehrsteilnehmerInnen zu erwarten. Auch hier wäre eine optische Aufwertung (wie hier als Montage visualisiert) eine zusätzliche Sicherheit, die ohne großen Aufwand installiert werden kann.

Die Einfahrt in den Radweg am Ende der Wagenbergstraße ist nicht gut erkennbar, auch hier könnten Leitmarkierungen angebracht werden.

An der Enge der nun folgenden Wegstrecke bis zum Rathaus ließe sich nur mit der Motorsäge punktuell ohne großen Aufwand etwas ändern. Diese punktuellen Maßnahmen sollte man durchaus mal angehen. Wenn zumindest die einzelnen Fichten, die direkt auf dem Weg stehen, umgesägt würden und ein, zwei Ausbuchtungen abgegraben würden, wo man Gegenverkehr passieren lassen kann, wäre schon viel für die Sicherheit gewonnen.

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