Skater under the bridge sollen wieder Platz bekommen

utb-planskizzeMit dem neuen Parkraumkonzept war es eng geworden under the bridge am Fresekenhof. Der Skaterplatz wurde zunehmend vom ausweichenden Parkverkehr eingeschränkt. Die Autofahrer nutzten inzwischen nicht nur die gesamte Fläche unter der Autobahn, es wird auch überhaupt keine Rücksicht genommen auf die Kinder und jungen Leute, die hier ihren Sport ausüben, mit Skateboard, Kickboard oder Fahrrad. Da wird gebrettert ohne Rücksicht auf Verluste, als sei der Parkplatz in Gefahr weil schon der nächste lauert.
Diesen Zustand zu beenden traf sich die Politik letzte Woche zu einem Ortstermin utb, und versicherte den Skatern eine Einschränkung
des Parkverkehrs und Berücksichtigung ihrer Wünsche.

Ein weiterer Ortstermin am Dienstag mit dem zuständigen Planer zeigte zunächst ein eher eingeschränktes Verständnis der Notwendigkeiten. So wollte Planer  Schmidt zuerst die Funbox um 180° drehen und die Skater von unten anfahren lassen. Die leichte Steigung könne man bei der Aspaltierung der nördlichen Pflasterfläche doch ausgleichen. Er liess sich dann doch eines Besseren belehren, auch wenn wir etwas energischer werden mussten.

Die vorläufige Planskizze sieht nun wieder dieselbe Stellung der Funbox, aber ein Stück weiter in Richtung Möhne vor, mit leicht verkürztem Anlaufweg aber dafür bergab wie gehabt. Die untere Pflasterfläche wird etwa zur Hälfte asphaltiert, so dass eine zusätzlich befahrbare Fläche entsteht. Von den Parkplätzen oberhalb der großen Pipe werden je zwei abgeknapst, und der ganze Bereich wird mit Baumstämmen abgepollert, um Autoverkehr wirklich auszuschließen.

Die kleine flache Rampe, die seit der Renaturierung verschwunden blieb, wird wieder aufgebaut, die große Rampe wahrscheinlich versetzt. Die Skater wollen sich jetzt zunächst mit der Planskizze genauer auseinandersetzen, und die beste Ausnutzung des Raumes testen. Sie wollen sich selbst um Sponsoren bemühen, um noch zwei kleinere neue Geräte anzuschaffen. Dabei haben wir unsere Hilfe angeboten.

Der Parkraum unter der Brücke wird durch die Abpollerung etwa halbiert, doch durch den gerade fertig gestellten Platz an der Ackerstraße ist ein Ausgleich geschaffen, der in gleicher Entfernung zum Zentrum liegt. So wird hoffentlich auch die abendliche Nutzung der Fläche an den Geräten durch Erwachsene unattraktiver, deren rücksichtsloses Verhalten (Müll, Scherben, Pöbeleien) den Jugendlichen zu schaffen macht.

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