Spielplatz Lüsenberg: „Zu teuer“ ist Populismus

spielplatz-burgstrasseEine große Debatte gab es im Haupt- und Finanzausschuss um den geplanten Naturerlebnis-Spielplatz am Lüsenberg.
SPD und FDP lehnten das Projekt ab (im Bezirksausschuss Arnsberg hatten FDP und SPD hingegen noch zugestimmt). Verstehen soll das wer will, wir nicht.
„Aus Kostengründen“ lautete das Argument, dabei hatte man genau diese Kosten im Haushaltsplan mit abgesegnet. Die Verwaltung hat in den letzten Jahren konsequent alte und wenig genutzte Spielplätze um- und abgebaut. Dabei wurden erhebliche Beträge eingespart, aber in diesem Jahr sollte auch wieder etwas neues entstehen. Damit waren alle Parteien einverstanden. Jetzt auf den „Zu teuer“-Zug aufzuspringen, weil der eine oder andere Leserbrief die Investition dort gegen fehlende Mittel woanders aufrechnet, ist populistisch.
Man könnte einen Standort in den Ruhrauen schöner finden, da steht aber der Uferschutz und FFH dagegen, man könnte auch das Gesamtkonzept eines Naturspielplatzes ablehnen, weil man auf konventionelle Spielgeräte steht. Aber Kostengründe anzuführen ist in diesem Fall unehrlich.

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  1. R. Eickel

    Schön sind sie schon die Spielplätze wenn sie neu sind. Wie sie aber nach 5 Jahren aussehen kann jeder in Brökelmann´s Park sehen.

    Das wird dem neuen Spielplatz am Wieden- und geplanten am Lüsenberg nicht anders ergehen.

    Wenn nach den Bau kein Geld für eine Umzäunung und Unterhaltung da ist.

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