Was war im Arnsberger Rat

Schulpolitik

Die Arnsberger Schullandschaft muss neu geordnet werden und das nicht nur wegen des demographischen Wandels.
Um sachgerecht zu planen, trafen sich alle Fraktionen in einem interfraktionellen Arbeitskreis.
Schwerpunktmäßig wurde über die Zukunft der Grundschule diskutiert. Immer mit dem Grundsatz „Kurze Beine – kurze Wege“. Hier besteht erhöhter Handlungsbedarf. (Anmeldungen erfolgen im Spätherbst).
Ohne Absprache preschte dann die SPD mit dem Antrag vor, die Eltern zu befragen, ob sie in Zukunft die Hauptschule, die Verbundschule, die Gemeinschaftsschule oder die Integrierte Gesamtschule wollen.
Wir halten diese Art der Befragung für nicht sehr dienlich:

  •  die Hauptschule ist überholt, dazu benötigt man keine Befragung
  • die Gemeinschaftsschule ist derzeit rechtlich nicht durchsetzbar (Urteil zur Schule in Finnentrop)
  • die Einführung der integrierten Gesamtschule verändert die Schulstruktur erheblich, auch die der Gymnasien

Der Bitte der Grünen, diesen Antrag zurückzuziehen, konnte die SPD nicht nachkommen.
Wir Grüne meinen:  Erst eine einigermaßen klare Position (Nein zur Hauptschule und ein Ja zu einem anderen Modell nach Gesprächen mit den Schulen) setzt uns in die Lage, falls nötig, eine Befragung durchzuführen.

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