Städtische Drucksachen jetzt mit Inklusionsgedanke

Es ist eigentlich nur eine Formsache, aber eine nicht unwichtige: Städtische Vorlagen enthalten nun stets am Ende einen Satz, der zugleich inhaltliche Ausrichtung bedeutet: „Relevant für die Belange von Menschen mit Behinderung“. Damit wurde auch eine letzte Forderung aus unserem Antrag „Arnsberg Inklusive Stadt“ vom November 2014 umgesetzt.
So kommt zu den beiden Kriterien „Relevant für demografischen Wandel“ und „Relevant für das Klima“ nun auch eine weitere Überlegung 
im Verwaltungsdenken in die politischen Prozesse hinein: wie wirkt sich unser Tun auf Menschen mit Handicap aus? Und das sind nicht nur RollstuhlnutzerInnen, sondern auch die meisten alten Menschen, oder auch kurzzeitig erkrankte Junge, jeder Mensch mit Kinderwagen, mit Rollator…
Wir alle profitieren von Barrierefreiheit, auch wenn wir sie vielleicht im Moment noch nicht „brauchen“, der Zeitpunkt wird kommen. Darum ist es gut und richtig, dass diese Überlegungen sich in den städtischen Drucksachen wiederfinden.

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