Themen im Bezirksausschuss Arnsberg

Der Bezirksausschuss Arnsberg, der am 20.09. tagte, befasste sich unter anderem mit zwei CDU-Anträgen, die uns so gar nicht schmecken wollten. Braucht es einen Neuanstrich am Bürgerzentrum, während die Fenster noch einfach verglast sind? Wir fanden: Nein. Hier sollte man die Prioritäten anders setzen. Erst mal energetisch sanieren, dann kann man in Folge vom eingesparten Geld auch einen Neuanstrich finanzieren. Geld steht im Haushalt leider weder für neue Fenster noch für neue Farbe zur Verfügung.
Ein weiterer Antrag galt der Auftragserteilung zur  Entwicklung einer „Tourismus-App“ (Apps, die Kurzform für „applications“,  sind kleine Hilfsprogramme, die für internetfähige Handys wie das iPhone entwickelt werden). Wir haben nichts gegen Apps, aber gegen das Geldausgeben dafür, während kostenlose Apps noch völlig ungenutzt sind.

Ein gutes Beispiel sind die QR-Codes, die inzwischen zur Information über alle möglichen Inhalte genutzt werden. Wir haben das mal beispielhaft für das Butterbettchen-Denkmal in Arnsberg deutlich gemacht, hier geht es zur Unterseite.

Auch eine kostenlose und vielgenutzte App wie „Meine Stadt“ bietet bisher noch kaum Informationen über Arnsberg.  Wenn über diese App z.B. der Punkt „Veranstaltungen“ aufgerufen wird, werden zuverlässig sämtliche Konzerte, Theateraufführungen usw. im Alten Schlachthof in Soest, im FZW Dortmund, im Maximiliampark Hamm etc. angezeigt. Aber leider kein Programm der Kulturschmiede, des Sauerlandtheaters, der Stadtführungen des Verkehrsvereins … Da sich das Handy am aktuellen Standort des Benutzers einloggt, hilft das dem interessierten Touristen, der sich gerade in Arnsberg aufhält, herzlich wenig.

Solange diese kostenfreien und bei den Smartphone-Benutzern bekannten Möglichkeiten nicht ausgeschöpft werden, ist eine eigene „Arnsberg-App“ unserer Meinung nach ein unnötiger und teurer Luxus.

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