Weiter zum Inhalt
Kategoriesuche
22Feb

Schweigeminute für die Opfer rechter Gewalt

Am Donnerstag, 23.02. um 12 Uhr stehen alle Züge still, und in einer Schweigeminute wird deutschlandweit an die Opfer rechter Gewalt erinnert. Integrationsrat und Stadtverwaltung Arnsberg rufen alle BürgerInnen zur Teilnahme auf, und wir schliessen uns gern an. In Berlin wird es eine zentrale Gedenkfeier geben.
Seit Oktober 1990 bis Ende 2011 sind nach Recherchen des Opferfonds CURA der Amadeu Antonio Stiftung 182 Menschen durch die Folgen rechtsmotivierter Gewalt ums Leben gekommen. Die amtliche Bundesstatistik zählt weniger Opfer, aber erst 2001 wurde die Erfassungsmethodik geändert, um eine objektivere Statistik möglich zu machen.
Die Wanderausstellung www.opfer-rechter-gewalt.de porträtiert 156 Menschen, die seit der Vereinigung Deutschlands bis Ende 2010 durch rechts motivierte Gewalttaten zu Tode kamen.

22Feb

Offene Fragen beim Holzener Steinbruch

Die Erweiterungsgenehmigung am Holzener Kiessteinbruch am Deinscheidt hat uns Kopfzerbrechen bereitet. Die Firma hat zum ersten Mal im HSK eine Genehmigung unter den Grundwasserhorizont beantragt. Damit sind Risiken verbunden, die nur unbefriedigend dargestellt werden. Was passiert bei einem Loch im Tank? Die Antwort: “es werden genügend Bindemittel vorgehalten” ist da wenig beruhigend. Im Westenfelder Steinbruch wurde einfach die Genehmigung überschritten und im Grundwasser gebohrt, das Loch mußte wieder zugekippt werden, und nun wird mit Überfliegung die Grabungstiefe überwacht. Und in Holzen soll die Angrabung kein Problem sein? weiterlesen »

02Feb

Fraktionsübergreifendes Votum für die Sekundarschulen

In der Ratssitzung am 23.01. wurde die Schliessung der Hauptschulen und die Errichtung von drei Sekundarschulen in Arnsberg, Neheim und Hüsten auf den Weg gebracht. Bei einer Enthaltung war das Votum einstimmig, alle Parteien sprachen sich sehr engagiert für die neue Schulform aus. Als Tischvorlage waren die Stellungnahmen der Schulkonferenzen verteilt worden, die zum großen Teil kritisch bis ablehnend auf den bereits im Dezember einstimmig gefassten grundsätzlichen Beschluss reagiert hatten. Man wollte gern um ein Jahr verschieben, und kritisierte die Eile der Einführung. Dieses Argument wollte die Politik nicht gelten lassen.

Hans Wulf, grüner Fraktionssprecher, forderte die (zahlreich als Zuhörer erschienenen) LehrerInnen auf,  zuallererst an die Kinder zu denken, die in diesem Jahr schon auf eine zukunftsfähige Schule wechseln könnten. weiterlesen »

09Jan

A 46: Teilung ist keine Lösung

Eine ziemliche Schlappe erlitten kürzlich die A 46 Befürworter bei einer Diskussion mit Wirtschaftsminister Voigtsberger. Der bewies Stehvermögen und beschied der Runde aus IHK und Wirtschaftsvertretern (Gegner waren nicht eingeladen), dass eine Autobahn definitiv nur bis Menden gehen würde. Ob diese Aufteilung einem Rechtsstreit stand hält, ist allerdings offen. Die IHK hatte vor kurzem noch einen vermeintlichen “Konsens” zur Trasse 15 inszeniert, zu dem aber der Mendener Bürgermeister gar nicht gefragt wurde, und der Wickeder BM offenbar die bindende Aussage zur Trasse 15 mißverstanden hatte (die man in Wickede weiterhin nicht will).
weiterlesen »

07Dez

GRÜNE gegen Factory-Outlets im ländlichen Raum

Einen gemeinsamen offenen Brief gegen Factory-Outlets auf der “grünen Wiese” schickten die Grünen der Region an Harry K. Voigtsberger, dem zuständigen Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Arnsberger Grünen haben den Brief initiiert, unterzeichnet haben die Grünen von Ense, Fröndenberg, Hamm, Iserlohn und Hemer, Lippstadt, Menden, Schwerte, Soest, Sundern, Unna, Warstein, Werl und Wickede. Die Argumente gegen das Projekt sind hinlänglich bekannt: dezentraler Standort gefährdet die gewachsenen Einkaufsstrukturen der Innenstädte, fördert Individualverkehr, versiegelt guten Ackerboden und widerspricht mithin  aller Landesentwicklungsplanung.
weiterlesen »

23Nov

Neue Schulen für Arnsberg

Baustelle Schule - An guter Bildung muß ständig gearbeitet werden

Seit Jahren ist bekannt, dass das dreigliedrige (mit Förderschulen viergliedrige) Schulsystem nicht den gewünschten Erfolg bringt (siehe PISA-Studie). Um jedem Kind im Schulsystem gleiche Chancen zu geben, ist es notwendig, dass Kinder lange gemeinsam lernen, dass sie während der gesamten Schullaufbahn individuell gefördert werden und das Festlegungen auf einen Bildungsabschluss möglichst spät geschehen.
Wenn die Eltern mitmachen, werden wir in Arnsberg demnächst die teilintegrierte Sekundarschule einführen. Für die Bildungsstadt Arnsberg ist das ein riesiger Schritt nach vorne, und Arnsberger Kinder werden davon profitieren. Was heißt Sekundarschule? Sie ist eine NEUE Schule, nicht bloß eine zusammengelegte Haupt- und Realschule.
weiterlesen »

27Okt

Die Fleischfrage

Der WWF hat eine gute Kampagne gestartet: fleischfrage.wwf.de
Die weltweite Fleischproduktion hat sich seit 1970 verdreifacht. Das ist eine katastrophale Entwicklung für den Planeten.Methanproduzent Jeder Deutsche isst pro Jahr im Schnitt rund 60 kg Fleisch. Gesund wäre weniger als die Hälfte. Neueste Forschung geht sogar von einem Zusammenhang dieses hohen Fleischkonsums und der Zunahme an Demenzerkrankungen aus. Aber unsere eigenen gesundheitlichen Schäden sind noch nicht das Schlimmste. In einer Studie weist der WWF nach, dass bis zu 18 % der Treibhausgasemissionen von der Viehwirtschaft verursacht werden. Jede furzende Kuh erzeugt Methan, das 23 x schädlicher auf die Ozonschicht wirkt als CO2. Wenn wir alle wieder zum früher üblichen “Sonntagsbraten” zurückkehren würden, würde das den Klimawandel entscheidend bremsen.

19Okt

Neue Filteranlage am Möhnebogen

Am Möhnebogen wurde heute eine neue Trinkwasseraufbereitungsanlage eingeweiht, die die bisher angemietete, mobile Aktivkohleanlage ersetzen wird. Fünf Jahre nach Bekanntwerden des PFT-Skandals errichten die Stadtwerke damit eine hochmoderne Filteranlage, die nicht nur mit perfluorierten Tensiden, sondern mit einer Vielzahl bakterieller oder chemischer Verunreinigungen fertig wird. Wir sind damit umfassend gerüstet für eine Trinkwasserversorgung auf technisch höchstem Level. Die neue Ultrafiltrationsanlage arbeitet mit stangenförmigen Filtern, um möglichst hohe Oberfläche zu bekommen. Das Wasser wird hindurch gepumpt und geht in einem zweiten Schritt dann durch die Aktivkohleanlage. Alle paar Wochen müssen die Filter gespült werden, ab und zu auch mit Laugen und Säuren von hartnäckigen Verschmutzungen befreit werden. weiterlesen »

28Sep

QR-Codes zur Information nutzen

Butterbettchen im Internet

In Reaktion auf den Antrag der CDU im Bezirksausschuss Arnsberg schlagen wir statt einer (teuren) Programmierung von Touristen-Apps die Nutzung kostenfreier Werbemöglichkeiten zur Förderung des Tourismus vor.

QR-Codes sind eine sehr praktische Erfindung. Mit diesem zweidimensionalen Code lassen sich verschiedenste Daten (Texte, Web-Adressen, Visitenkarten …) als Grafik darstellen, die mit jedem modernen Handy (Smartphone) einfach abgelesen werden können. Wer sich für die Information interessiert, erfasst mit der Kamera des Smartphones einfach das Muster, und das Telefon zeigt die hinterlegte Information an.
Ein QR-Code kann kostenlos erstellt werden, es gibt verschiedene kostenfreie Generatoren im Netz, und damit für jeden Interessierten mit internetfähigem Handy einen schnellen Weg zu Wissenswertem bereitstellen. Zum Beispiel über Gebäude, Denkmäler, Kulturprogramme, Speisekarten, Wanderwege, Personen, Immobilienangebote, Fahrpläne … die Möglichkeiten sind schier unendlich. Mit den Codes wird die Verbindung zum Internet in den mobilen Alltag eingebunden. Auf einem Schild an einer Sehenswürdigkeit lassen sich nur wenige knappe Sätze Erläuterungen unterbringen. Ein zusätzlicher QR-Code auf so einem Schild, der zu vertiefenden Informationen führt, gibt dem interessierten Betrachter an Ort und Stelle die Möglichkeit, mehr zu erfahren. Mit diesem kostenfreien System lässt sich jedem Touristen jeder Winkel der Stadt erklären.

Beispielhaft haben wir dies am Butterbettchen Denkmal am Gutenbergplatz demonstriert. Nebenstehender Code führt zur Internetseite Butterbettchen.de, die die Lebensgeschichte dieser ungewöhnlichen Frau dokumentiert. Der QR-Code ist auch am Denkmal angebracht. Ebenso wurde an der Stadtkapelle, am Fuß der Schlossruine, an der Kulturschmiede und am Sauerlandtheater exemplarisch ein Code angebracht, der zu Informationsseiten führt.

An vielen Sehenswürdigkeiten lässt sich auf diese Art eine moderne und besonders für auswärtige Gäste attraktive Form der Kommunikation verwirklichen, die ohne großen Arbeitsaufwand den perfekten Informationsservice bietet. Oft gibt es bereits gute Wikipediaseiten zu Sehenswürdigkeiten, die man ohne weiteren Aufwand nutzen kann.

28Sep

Offener Brief an F-J.Schröder und Andreas Posta

Baustelle Schule - wir arbeiten alle daran!Zum Antrag der SPD bezüglich Schulreform haben wir einen offenen Brief an die Fraktion geschickt. Wir halten es nicht für hilfreich, sich in diesem schwierigen Feld der Schulerneuerung politisch profilieren zu wollen. Der Stil des Antrags ist zudem provokant und zeugt von wenig Fairness angesichts der kontinuierlichen Gespräche aller Fraktionen im schulpolitischen Arbeitskreis.
weiterlesen »