Die Erweiterungsgenehmigung am Holzener Kiessteinbruch am Deinscheidt hat uns Kopfzerbrechen bereitet. Die Firma hat zum ersten Mal im HSK eine Genehmigung unter den Grundwasserhorizont beantragt. Damit sind Risiken verbunden, die nur unbefriedigend dargestellt werden. Was passiert bei einem Loch im Tank? Die Antwort: “es werden genügend Bindemittel vorgehalten” ist da wenig beruhigend. Im Westenfelder Steinbruch wurde einfach die Genehmigung überschritten und im Grundwasser gebohrt, das Loch mußte wieder zugekippt werden, und nun wird mit Überfliegung die Grabungstiefe überwacht. Und in Holzen soll die Angrabung kein Problem sein? weiterlesen »
Offene Fragen beim Holzener Steinbruch
Neue Filteranlage am Möhnebogen
Am Möhnebogen wurde heute eine neue Trinkwasseraufbereitungsanlage eingeweiht, die die bisher angemietete, mobile Aktivkohleanlage ersetzen wird. Fünf Jahre nach Bekanntwerden des PFT-Skandals errichten die Stadtwerke damit eine hochmoderne Filteranlage, die nicht nur mit perfluorierten Tensiden, sondern mit einer Vielzahl bakterieller oder chemischer Verunreinigungen fertig wird. Wir sind damit umfassend gerüstet für eine Trinkwasserversorgung auf technisch höchstem Level. Die neue Ultrafiltrationsanlage arbeitet mit stangenförmigen Filtern, um möglichst hohe Oberfläche zu bekommen. Das Wasser wird hindurch gepumpt und geht in einem zweiten Schritt dann durch die Aktivkohleanlage. Alle paar Wochen müssen die Filter gespült werden, ab und zu auch mit Laugen und Säuren von hartnäckigen Verschmutzungen befreit werden. weiterlesen »
Auto teilen leicht gemacht
Eine prima Idee: unter Nachbarschaftsauto.de gibt es ein neues Portal, das den Gedanken des Autoteilens auch im ländlichen Raum bekannter und vor allem realisierbarer machen könnte. Bisher ist das Angebot noch mager, aber als praktische und jederzeit greifbare Onlinehilfe könnte es sich schnell erweitern. Vorgestellt und erklärt wurde das Projekt in den Umweltbriefen.
Vogelstimmenexkursion mit Oliver Krischer
12.04.10 “Was zwitschert denn da?”, fragt sich der naturinteressierte Mensch oft im Frühjahr, wenn in Feld und Flur das große Balzen und Nesterbauen ansetzt.
Für alle Interessierten bieten wir am 08. Mai um 20.00 Uhr eine Exkursion im Wildwald Vosswinkel an, mit MdB Oliver Krischer als kundigem Exkursionsleiter. Die Teilnahme ist kostenlos.
Hier der Flyer mit Wegbeschreibung und allem, was zu wissen ist:
Fraktionsanträge im März 2009
In der Ratssitzung am 25.3.09 wurden folgende Anträge eingebracht:
Heizungspumpen erneuern: An vielen Heizungen sind diese Pumpen unglaubliche Stromfresser, eine Erneuerung rentiert sich bereits in kürzester Zeit Antrag Heizungspumpen
Baumschulflächen auf PFT testen: der Kreis ist zuständig, aber tut nichts, und die Heimlichtuerei um die belasteten Flächen schützt nur die Verursacher, nicht die Verbraucher Antrag PFT-Flächentest
Kulturnägel für Vereine schaffen: mit dem neuen “Plakatierungskonzept” wird es (entgegen aller Versicherungen) weniger Werbemöglichkeiten für Vereine geben. Unser Antrag zielt auf bessere Angebote im Innenstadtbereich. => dem Antrag wird entsprochen, zwei Säulen (am Engelbertplatz (NEH) und am Brückenplatz (AR) werden kurzfristig aufgestellt, in Hüsten erfolgt die Aufstellung nach der Neugestaltung der Marktstraße. Antrag Kulturnägel
Hugo Bremer würdigen: der Neheimer Erfinder war ein Querdenker und schwieriger Mensch, aber seine Erfindungen waren nicht nur militärischer Art, sondern vor allem alltägliche Gebrauchsgegenstände. Im nächsten Bezirksausschuss wird über den Antrag befunden. => den Kreisverkehr wird man nicht benennen, weil das bisher nicht üblich sei. Eine Gedenktafel will man in Kooperation mit Vereinen anbringen. Antrag Würdigung Hugo Bremer
Pökeln bis der Arzt kommt
Während der Bürger aufgerufen wird, kein Salz zum Streuen zu verwenden, wird ums Rathaus gesalzen, das man auf dem blossen Boden Heringe einlegen könnte. Angesichts der Pökelorgie wandten wir uns schriftlich an den Bürgermeister und baten darum, dem Bürger mit gutem Beispiel voran zu gehen. Unsere städtische Satzung schreibt die Nutzung von Splitt oder anderen abstumpfenden Mitteln vor, wo keine Treppen oder Steigungen zu sichern sind, und daran soll sich auch ein städtischer Hausmeister halten.
Antwort: Stimmt. Man wird in Zukunft besser darauf achten, den eigenen Vorgaben ebenso zu folgen.
Recyclingpapier mit dem Blauen Engel fürs Rathaus
10.01.2008 Konsequente Anwendung von Recyclingpapier: die Quote ging seit Jahren zurück, laut Verwaltung wird nur noch gut ein Drittel des Papierbedarfes mit Recycling-Papier gedeckt. Unser Antrag zielt auf 100 %, und die Verwendung von Papier mit dem Blauen Engel.
Hier der Antrag Recyclingpapier
Antwort: wenn die technischen Vorraussetzungen geschaffen sind (neue Drucker) soll in wenigen Wochen Papier mit dem Blauen Engel angeschafft werden.
Es hat zwar de facto noch etwas länger gedauert, aber inzwischen liegt an allen Druckern im Rathaus Blauer-Engel-Papier, ein kleiner, aber durchaus wichtiger Beitrag für vernünftigen Ressourcenverbrauch.
Antwort:
Sehr geehrter Herr Wulf,
vielen Dank für Ihren Antrag vom 10. Januar 2008 – Beschaffung von Recyclingpapier für alle verwaltungsintern genutzten Kopiergeräte und Drucker.
In der Vergangenheit wurde mehrfach die Erfahrung gemacht, dass die Verwendung von Recyclingpapier auf den derzeit in Betrieb befindlichen Geräten Probleme mit sich bringt.
Mit Austausch der alten Drucker und Kopierer werden in wenigen Wochen moderne Geräte zur Verfügung stehen, auf denen hochwertige Recyclingpapiere einwandfrei laufen.
Wenn diese technischen Voraussetzungen geschaffen sind, werden wir gerne für verwaltungsintern genutzte Drucker und Kopierer Recyclingpapier mit dem Prüfsiegel „Blauer Engel‘ beschaffen und einsetzen.
Bitte teilen Sie mir mit, ob Ihr Antrag hiermit erledigt ist oder ob eine weitere Behandlung im Rat erfolgen soll.
Baumschutz klein geschrieben
25.06.2007 Unser Antrag auf Erweiterung des Gestaltungsbeirates um Mitglieder aller Fraktionen, um besondere Bäume nicht ohne Beratung zu fällen, wurde im Planungsausschuss abgelehnt. Das sei “Geschäft der laufenden Verwaltung”, und die Ausschüsse würden generell bei größeren Rodungsmaßnahmen beteiligt, war die
Stellungnahme. Wir haben andere Erfahrungen gemacht, und es sind auch nicht immer “größere Rodungsmaßnahmen”, die stadtbildprägenden Bäumen den Kragen kosten. Aber es zeigt wieder einmal, wie gern in Arnsberg die parlamentarische Beteiligung gesehen wird: gar nicht!
Hier der Antrag Baumschutzkommission





