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04Apr

HSK-Piraten fordern Lückenschluss der A46

Lückenschluss der A46 zwischen Hemer und Neheim

Piraten HSKDas ist momentan die Forderung mit höchster Priorität der HSK-Piraten, wie sich dem “umfangreichen” Hochsauerlandkreis-Programm entnehmen lässt:

Wir setzen uns für den Lückenschluss der Bundesautobahn 46 zwischen Hemer und Neheim, unter Beachtung ökologischer Gesichtspunkte, ein. (…)

Wenn man das hört, bekommt die momentane Diskussion in den Medien “Sind die Piraten die bessere FDP?” durchaus neue Nahrung …

Wir Grünen nicht nur in Arnsberg und im Sauerland, sondern auch in der Landtagsfraktion in Düsseldorf stehen hingegen weiter fest zu Stop A46

Stop A46Und auch unser Koalitionspartner, die SPD will diesen überflüssigen “Lückenschluss” der A46 nicht! Maßnahmen, die das Land NRW gegen die weitere Planung dieser Bundesautobahn ergreifen kann, wurden 2010 deshalb im rot-grünen Koalitionsvertrag ausdrücklich zwischen den Grünen und der SPD vereinbart. Damit die Planung dieser überflüssigen Autobahn durch landschaftlich sehr wertvolle Gebiete auch weiterhin gestoppt wird muss auch die nächste Landesregierung grün-rot werden. Und weder die CDU noch die Piraten sollten was zu melden bekommen (hab’ ich wen vergessen?)

Auf der Kreismitgliederversammlung der HSK-Piraten in Meschede-Olpe lag des weiteren ein Antrag zur Unterstützung der Bürgerinitiative „Giftfreies Sauerland vor. Dieser Antrag wurde nach Beratung zurückgezogen. War anscheinend ein einsamer Öko-Pirat in der Runde …
Die Grünen werden sich natürlich weiterhin für eine Änderung des Landesforstgesetzes auch in der nächsten Landesregierung einsetzen. Für die diesjährigen Pflanzungen zwar leider dann zu spät, z.Zt. werden Weihnachtsbäume gepflanzt, so viel irgendwie (noch) geht …

siehe auch:

 

30Mrz

WahlkreiskanidatInnen gewählt

WahlkreiskandidatInnen gewählt

Jürgen MeyerAuf der außerordentlichen Kreismitgliederversammlung am 29.03.2012 haben die Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen ihre KandidatInnen für die anstehende Landtagswahl am 13. Mai gewählt.
Trotz der durch die überraschenden Neuwahlen sehr kurzfristigen Einladung zu dieser “Kandidatenkür” war die Mitgliederversammlung gut besucht.  Für unseren Wahlkreis Hochsauerland West (Arnsberg, Schmallenberg, Sundern und Eslohe) kandidierte Jürgen Meyer aus Schmallenberg. Zu Jürgen aus seiner Bewerbung als Wahlkreiskandidat:

Jürgen Meyer„Buiterling“ aus Niedersachsen, 62 Jahre, davon seit 32 Jahren verheiratet, drei erwachsene Kinder, Dipl.-Verwaltungswirt(FH), Arbeitsberater, zuletzt Geschäftsstellenleiter der Arbeitsagentur in Schmallenberg und seit 2010 in der sogenannten Passivphase der Altersteilzeit mit den aktiven Hobbies Politik und Rockband.
Seit 1985 Mitglied bei den GRÜNEN im Hochsauerland in verschiedenen „Ämtern“, mal als Kreisvorsitzender, oft als Beisitzer, viele Jahre als BDK-Delegierter, dann vorübergehend im Vorstand der Schmallenberger UWG, um dort ein grünes Pflänzchen zu säen und nun seit 2009 Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Stadtrat Schmallenberg.

Jürgen Meyer wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig zum Kandidaten für den Wahlkreis 124, HSK-West gewählt.

Als Kandidatin für den Wahlkreis 125, HSK-Ost (Brilon, Marsberg, Meschede, Olsberg, Bestwig, Winterberg, Hallenberg und Medebach) wurde Martina Wolf gewählt

-> Fotos der KandidatInnen in Druckauflösung

 

29Mrz

Warum Friedwälder nicht günstig sind und Friedhöfe geschlossen werden

Baumgrab in Arnsberg

In der örtlichen Presse tauchte in letzter Zeit zweimal ein Artikel über den Friedwald in Möhnesee auf. Dabei wurde der Eindruck erweckt das dieser günstiger wäre als die Baumbestattungen in Arnsberg. Das stimmt so nicht.

In Arnsberg kostet eine Baumgrabstätte am Friedhof Rumbecker Holz 305 € und die Beisetzung dort 112 €, in der Summe 417,00 €. Dies ist fast 300 € günstiger als im FriedWald Möhnesee (490 + 225€ = 715 €).

Vor einigen Jahren forderte die Fraktion Bündnis90/Die Grünen einen FriedWald für Arnsberg. Die Verwaltung prüfte dieses und fand mit den Baumbestattungen auf dem Friedhof Rumbecker Holz eine deutlich günstigere Alternative. Hintergrund ist, dass alleine für die Nutzung des geschützten Namens “FriedWald” Gebühren anfallen. Weil die Baumgräber in Arnsberg auf den Namen “FriedWald” verzichten, fallen diese Gebühren hier nicht an.
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28Mrz

Grün geht weiter

Der Wahlkampf kann losgehen! In gestriger Ortsverbandssitzung kam eine gutgelaunte grüne Schar zusammen, die voller Tatendrang und Planungseifer das Motto “Grün geht weiter” mit Leben erfüllen will.
Wahlkampfstände sind geplant an allen Samstagen ab Ostern, meist in Arnsberg und/oder Neheim, am 11.5. auch in Hüsten, am 12.5. zusätzlich in Oeventrop. Am 05. Mai kommt Oliver Krischer zu einer abendlichen Vogelstimmenexkursion, genaueres dazu später.
Ein lange schon geplanter Klärwerksbesuch ist ebenfalls in trockenen Tüchern, am 10. April treffen wir uns um 16 Uhr am Ruhrverbands-Klärwerk in Arnsberg. Näheres in eigenem Artikel.

27Mrz

Informationsbesuch der Arnsberger Kläranlage

Wir laden ein zum Besuch eines modernen Klärwerkes. Die Anlage in Arnsberg ist zwar in ihrer Grundsubstanz eines der ältesten Klärwerke in NRW (seit 1949 an diesem Standort), wurde aber mehrfach aufgerüstet und erweitert, zuletzt 2006.
Die Kläranlage reinigt das Abwasser von 26.700 Einwohnern und Industriebetrieben. Und diese Abwässer haben es zum Teil wirklich in sich.
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23Mrz

Einfach mal eine Stunde das Licht ausmachen und die Welt retten

So geht die Green Economy nicht!

earth hourGenau das suggeriert aber das Projekt „Earth-Hour“, dem sich jetzt auch die Arnsberger SPD widmen will.  Das passt in den Trend aller Parteien, bloß auf Teufel komm raus auch irgendetwas Grünes zu tun.

Dass das aber nicht reicht zeigt eben genau dieses sicher gut gemeinte Projekt. Es setzt aber die falschen Akzente! Sicher ist, dass zukünftig auch effizienter gewirtschaftet werden muss. Dabei geht es aber keinesfalls darum, eine Stunde auf den sonst grundlegenden Strom zu verzichten. So geht Energiewende nicht und Klimaschutz und Nachhaltigkeit schon gar nicht! Hierfür bedarf es grundlegender Strukturänderungen, wie zum Beispiel den Abstand nicht nur vom Atomstrom, sondern auch von der emissionsreichen Kohle! Den Menschen zu suggerieren, dass sie zukünftig im Dunkeln sitzen müssen, ist dafür leider der falsche Weg. Es geht um das Aufzeigen und  Verwirklichen von richtigen Lösungen. Und dafür bedarf es grüner Experten, nicht kleiner wohlwolliger Grüngedanken!

09Mrz

Geothermie und Energiewende in Arnsberg

Geothermie Bohrloch - Bild: Stadtwerke ArnsbergLeider ist auch vor Ort die Einsicht in die Notwendigkeit dieser Wende noch nicht in allen Köpfen angekommen. Wenn in einem Leserbrief beklagt wird, dass Geothermiewärme der Stadtwerke nicht billiger sei als marktübliche Energie, ist das einfach zu kurz gedacht. Es wird weder berücksichtigt, dass diese Geothermie unsere eigene, lokal produzierte Energie ist. Verkäufer und somit auch Arbeitgeber und Steuerzahler sind nämlich die „Stadtwerke Arnsberg“ und nicht Putins Gazprom und/oder die RWE. Die Wertschöpfung dieser lokalen Energieerzeugung in Form von Arbeitsplätzen, Gewinnen und Steuereinnahmen geschieht hier in Arnsberg und bleibt bei uns in Arnsberg. Nicht bei den RWE-Aktionären und in Russland. Auch die CO²-Einsparung durch die Geothermie berücksichtigt der Leserbriefschreiber nicht. Für manche nur ein netter Nebeneffekt, langfristig gedacht aber für uns alle überlebenswichtig und in EUR gar nicht zu beziffern. Und: Da die Vorräte an fossilen Brennstoffe – auch Gas – beschränkt sind, werden die Preise dafür weiter stetig steigen, wie seit Jahren schon. Die Kosten für erneuerbare Energien wie Geothermie hingegen werden sehr wahrscheinlich langfristig stabil bleiben oder sogar sinken. Siehe Solarstrom. Die Probleme bei der Geothermie-Bohrung und beim Rohrmaterial waren ärgerlich, aber so ist das nun einmal bei Pioniertaten. „Erfahrung ist ein ausgezeichneter Lehrer, aber die Honorare sind hoch“, lautet ein Sprichwort.
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27Feb

K.O.-Schlag für die Solarbranche

Röttgen und Rösler haben sich geeinigt, wie sie der Solarbranche am besten den Hals umdrehen: Chapeau, diese Kürzung der Solarvergütungen wird den Ausbau der dezentralen Erneuerbaren Energien wohl endlich stoppen. Die Pläne sind ein Schlag ins Gesicht für alle, die geglaubt haben, dass diese Regierung es mit der Energiewende und dem Umstieg auf Erneuerbare ernst gemeint haben könnte.

Ein Jahr nach Fukushima beweist schwarz-gelb damit wieder echte Dinosaurierqualitäten. Ob der Komplettwegfall der Förderung für Freiflächenanlagen auch die beiden geplanten Anlagen in Holzen abwürgt, bleibt abzuwarten, aber auszuschliessen ist das wohl nicht.
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22Feb

Schweigeminute für die Opfer rechter Gewalt

Am Donnerstag, 23.02. um 12 Uhr stehen alle Züge still, und in einer Schweigeminute wird deutschlandweit an die Opfer rechter Gewalt erinnert. Integrationsrat und Stadtverwaltung Arnsberg rufen alle BürgerInnen zur Teilnahme auf, und wir schliessen uns gern an. In Berlin wird es eine zentrale Gedenkfeier geben.
Seit Oktober 1990 bis Ende 2011 sind nach Recherchen des Opferfonds CURA der Amadeu Antonio Stiftung 182 Menschen durch die Folgen rechtsmotivierter Gewalt ums Leben gekommen. Die amtliche Bundesstatistik zählt weniger Opfer, aber erst 2001 wurde die Erfassungsmethodik geändert, um eine objektivere Statistik möglich zu machen.
Die Wanderausstellung www.opfer-rechter-gewalt.de porträtiert 156 Menschen, die seit der Vereinigung Deutschlands bis Ende 2010 durch rechts motivierte Gewalttaten zu Tode kamen.

22Feb

Offene Fragen beim Holzener Steinbruch

Die Erweiterungsgenehmigung am Holzener Kiessteinbruch am Deinscheidt hat uns Kopfzerbrechen bereitet. Die Firma hat zum ersten Mal im HSK eine Genehmigung unter den Grundwasserhorizont beantragt. Damit sind Risiken verbunden, die nur unbefriedigend dargestellt werden. Was passiert bei einem Loch im Tank? Die Antwort: “es werden genügend Bindemittel vorgehalten” ist da wenig beruhigend. Im Westenfelder Steinbruch wurde einfach die Genehmigung überschritten und im Grundwasser gebohrt, das Loch mußte wieder zugekippt werden, und nun wird mit Überfliegung die Grabungstiefe überwacht. Und in Holzen soll die Angrabung kein Problem sein?
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