Eine ziemliche Schlappe erlitten kürzlich die A 46 Befürworter bei einer Diskussion mit Wirtschaftsminister Voigtsberger. Der bewies Stehvermögen und beschied der Runde aus IHK und Wirtschaftsvertretern (Gegner waren nicht eingeladen), dass eine Autobahn definitiv nur bis Menden gehen würde. Ob diese Aufteilung einem Rechtsstreit stand hält, ist allerdings offen. Die IHK hatte vor kurzem noch einen vermeintlichen “Konsens” zur Trasse 15 inszeniert, zu dem aber der Mendener Bürgermeister gar nicht gefragt wurde, und der Wickeder BM offenbar die bindende Aussage zur Trasse 15 mißverstanden hatte (die man in Wickede weiterhin nicht will).
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A 46: Teilung ist keine Lösung
Endlich ein Ende der A 46 in Sicht
Eine erfreuliche Meldung aus Düsseldorf: der Lückenschluss der A 46 zwischen Menden und Neheim “ist gestorben”, laut Staatssekretär Horst Becker. Der rot-grüne Koalitionsvertrag hatte festgelegt, dass umstrittene Verkehrsprojekte neu bewertet werden, und der Anschluss an die A 445 ist seit Jahrzehnten Zankapfel innerhalb und zwischen den betroffenen Gemeinden. Die Linienbestimmung erstreckt sich auf mittlerweise 15 Varianten; umstritten ist jede gewesen. Dass man nun vorhat, die Autobahn bis Menden zu bauen und dort enden zu lassen, ruft allerdings bei den Gegnern immer noch Kritik hervor. “Ein bißchen schwanger geht nicht!” erklärte der Sprecher der GigA, Stefan Neuhaus. Es sei schließlich nicht der Sinn einer Autobahn, Ortsumgehung für Hemer zu sein, da gibt es billigere Lösungen. Die leeren Kassen bei Land und Bund werden wohl den Auschlag geben bei weiteren Entscheidungen. Schon heute beträgt der Sanierungsstau an Brücken und Tunneln mehrere Milliarden Euro.
Verbesserungen für den Ruhrtalradweg vorgeschlagen
“Das Bessere ist der Feind des Guten” sagt man, und nach diesem Motto haben wir eine Reihe kleinerer Verbesserungsvorschläge an die Verwaltung gegeben, die auch baldmöglichst umgesetzt werden sollen.
An einigen Stellen (Marienbrücke, Twiete, Tiergartenstraße, Bruchhausen u.a.) ist der Radweg einfach schwer zu finden, da gehören große Markierungen auf die Straße (Fahrrad-Piktogramme). Schon der Ortskundige fährt an manchen Abbiegungen vorbei, Radtouristen von auswärts erst recht. In der Twiete wurde schon Abhilfe geschaffen durch ein Piktogramm auf dem Asphalt, der radfahrende Mensch schaut schließlich oft nach unten, ein Hinweisschild in 2 Meter Höhe wird da schnell übersehen.
Der Spielplatz an der Jahnstrasse muß zum Radweg hin abgeriegelt werden; eine kleine Hecke würde reichen. Zu schnell ist ein kleines Kind entwischt.
An der Jägerbrücke verläuft der Radweg über die Bahngeleise und damit einige Meter an der Straße lang. Hier müssen Warnsignale hin, damit Autofahrer beim Einbiegen und Abfahren aufmerksam bleiben.
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Diegels Abschiedswitz: A 46 Trasse 12 “festgelegt”
15.7.10 Die Koalition in NRW ist geschmiedet, und das Stühlerücken treibt die ersten skurrilen Blüten. Da verabschiedet sich ein fast Ex-RP Diegel mit der Festlegung einer Trasse
12 zum Weiterbau der A46. Diese Trasse wurde schon vor langem als undurchführbar charakterisiert aus Menschen- und Naturschutzgründen. Aber Diegel erkannte auf einmal eine “einmütige Sicht der Dinge”. “Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen”, hat Helmuth Schmidt mal treffend gesagt. weiterlesen »
Menden macht mobil gegen A 46
26.01.10 In Menden war am 22.01. eine Veranstaltung der GigA46, die seit Jahrzehnten gegen den Lückenschluss der A 46 streitet. Im Moment wird von den Befürwortern
Druck gemacht, weil diese eine Revision des Bundesverkehrswegeplanes befürchten. Der Lückenschluss zwischen Hemer und Menden ist eines der teuersten Projekte darin, es sind rund 300 Mio EUR für 19,5 km Autobahn. Dabei sind 40% aller vorhandenen Straßen “in sehr schlechtem Zustand” sagt der Straßenbaubericht 2008. Anstatt neue Autobahnen zu bauen, sollte man vorhandene Straßen erst einmal in Schuß halten.
Jetzt fängt die Bürgerbeteiligung an. Gelegenheit für alle BürgerInnen, deutlich zu machen, dass man das Projekt nicht will. Fragt nach, wieso man von Verkehrsplanungen von Anno Tuck ausgeht, wieso man von utopischen Entlastungen für andere Straßen ausgeht obwohl zwischenzeitlich z.B. das Kamener Kreuz ausgebaut wurde, fragt nach den Kosten. Am besten gleich schriftlich beschweren, was jetzt eingereicht wird, kann bei einer Klage berücksichtigt werden. Und geklagt wird!
Mehr unter www.giga46.de
Auf dem Podium Gerd Mackmann (Landesbüro der Naturschutzverbände), Werner Reh, Verkehrsexperte des BUND, Ingrid Ketzscher (Grüne Menden),
Klaus Brunsmeier (BUND NRW) => sie lauschen Claudia Mölle und Stefan Neuhaus (GigA46-SprecherIn) am Mikro
Nachtbus bleibt
Das Nachtbusangebot wurde trotz gespannter Haushaltslage aufrecht erhalten, sogar verbessert! Wir mußten im Rat darum kämpfen, allerdings nicht sehr, denn die Nutzerzahlen sprachen eine eindeutige Sprache. Neu ist die Anbindung von Herdringen, Bergheim, Bachum und Voßwinkel Herdringen, Bergheim, Bachum und Voßwinkel. Die zweistündige Anbindung von Arnsberg, Sundern und Ense bleibt erhalten, ebenso der Stundentakt vom Hüstener Markt in Richtung Neheim.
Hier der Fahrplan N5 und der Fahrplan N6 für das Stadtgebiet Arnsberg und Sundern.
Alle Fahrpläne fürs Sauerland sind beim Hauptsponsor Provincial abrufbar.
Der Antrag zum Haushalt Nachtbus beibehalten
Mühlenstraße in Arnsberg für Radler freigeben
Mühlenstraße in Arnsberg für Radler freigeben! Das ist sinnvoll zur Unterstützung der Verbindungen von der Altstadt zum Ruhrtalradweg, und verringert die Gefahren, denen Radler auf der Königsstraße ausgesetzt sind. Faktisch nutzen sowieso viele ortskundige RadfahrerInnen die Mühlenstraße in beide Richtungen, aus genau diesen Gründen. Eine Öffnung ist einfach bürgerfreundlich. => Der Antrag wurde inzwischen im allgemeinen Radfahrer-Förderkonzept aufgenommen und umgesetzt.




