Tiny Houses Raum geben

Raum ist in der kleinsten Hütte!

Tiny Houses sind als neue Wohnform bisher eher im städtischen Raum zu finden, wo Grundstückspreise besonders hoch sind. In unserem ländlichen Bereich jedoch herrschen traditionellere Bauformen und Grundstückszuschnitte vor. Aber Arnsberg liegt auch nahe genug am Ballungsraum Ruhrgebiet, dass auch Menschen mit Arbeitsplatz im Revier hier Quartier beziehen.
Menschen sind heute mobiler, Arbeitsplätze wechseln schneller, Biografien sind nicht mehr so sehr an einen Lebensort gebunden. Ein Tiny House kann diese neuen Wohnbedarfe flexibel abdecken.

Wir haben darum Antrag gestellt, Wohnflächen speziell für diese Minihäuser zu erschließen und anzubieten. Dafür können zum einen ungenutze Kleinflächen in Siedlungsrandgebieten nutzbar gemacht werden, oder (im vereinfachten Verfahren der Innenverdichtung) ungenutze Brachflächen innerhalb der bestehenden Bebauung zur Verfügung gestellt werden. Auch könnten ältere GrundstücksbesitzerInnen, die Flächen als Bauland für ihre Kinder vorhalten, eine temporäre Belegung mit einem Minihaus in Betracht ziehen.
Tiny Houses bieten den dringend (auch in Arnsberg) benötigten Kleinstwohnraum für Ein-Personen-Haushalte. Jedes dieser Minihäuser verringert den Druck auf den Wohnungsmarkt, der gerade im Kleinstsegment angespannt ist. Die Corona-Pandemie kann diesen Druck noch verstärken, ebenso den Druck auf ArbeitnehmerInnen, flexibel bei der Wahl des Wohnsitzes zu sein. Wer sich ein Tiny House anschafft, investiert einerseits in eine Immobilie, will aber dennoch beweglich bleiben. Für diese Menschen wollen wir Grundstücke anbieten können.

Dieser Artikel als Hörversion.

Der Antrag zum Download.

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