Tschernobyl – ein trauriger Jahrestag

Atomkraft Nein Danke!GRÜNE sind konsequent für den europaweiten Atomausstieg

Am Samstag, 26. April, vor 28 Jahren kam es in Tschernobyl zum SuperGAU.

„Der Jahrestag mahnt uns Grüne, weiter motiviert und engagiert für den europaweiten Atomausstieg einzutreten“, erklärt Verena Verspohl, Sprecherin des grünen Ortsverbandes. „Das ist umso wichtiger, weil wir Grünen die einzige politische Kraft in Europa sind, die den europaweiten Atomausstieg wirklich will.“

Sprecher Thomas Wälter erinnert sich noch genau an den GAU im vermeintlich so weit entfernten Tschernobyl vor 28 Jahren: „Genau in den ersten Tagen nach dem GAU war ich in Wackersdorf am Bauzaun der geplanten WAA. Am Sonntag spät nachmittags fing es an zu regnen in Wackersdorf – es war der erste Regen nach dem GAU und wir sind in Häuser und Autos geflüchtet, um uns vor dem radiokativen Fallout zu schützen.“

Distanzen AKWs zu ArnsbergTschernobyl liegt 1522 km von Arnsberg entfernt!

Trotz dieser Entfernung musste vor 28 Jahren den Kindern das Spielen im Freien verboten werden, frisches Gemüse vom Acker war wegen hoher Radioaktivität nicht mehr essbar, Spielplätze wurden gesperrt … 1522 km entfernt von Tschernobyl …

Der weitTschernobyl, by Carl Montgomeryere Einsatz für mindestens den europaweiten Ausstieg aus der Atomkraft ist auch für uns in NRW umso wichtiger, weil wir von Schrottmeilern umgeben sind. Dazu gehören Tihange in Belgien (219 km) und Borssele in den Niederlanden (301 km). Beide stehen bereits mehr als 30 Jahre und zählen damit zu den ältesten in Europa. Das Störfallrisiko dieser Anlagen wächst und wächst, wie eine Greenpeace-Studie Anfang des Jahres noch eindrucksvoll belegt hat. Materialermüdung und Verschleiß lassen die Risiken noch steigen. Die Gefahren der Atomkraft machen nicht an den Grenzen halt. Deshalb brauchen wir europäische Lösungen – einen gesamteuropäischen Atom-Ausstieg und einen konsequenten Ausbau der Erneuerbaren – um die Risiken dieser gefährlichen Technologie ein für allemal ausschalten zu können. Und dafür brauchen wir eine starke GRÜNEN-Fraktion im Europaparlament.

GRÜNE Europagruppe

Bericht in neheims-netz dazu

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