26.01. In Menden war
am 22.01. eine Veranstaltung der GigA46, die seit Jahrzehnten gegen den
Lückenschluss der A 46 streitet. Im Moment wird von den Befürwortern
Druck gemacht, weil diese eine Revision des Bundesverkehrswegeplanes befürchten.
Der Lückenschluss zwischen Hemer und Menden ist eines der teuersten
Projekte darin, es sind rund
300
Mio EUR für 19,5 km Autobahn. Dabei sind 40% aller vorhandenen Straßen
"in sehr schlechtem Zustand" sagt der Straßenbaubericht
2008. Anstatt neue Autobahnen zu bauen, sollte man vorhandene Straßen
erst einmal in Schuß halten.
Jetzt fängt die Bürgerbeteiligung an. Gelegenheit für alle
BürgerInnen, deutlich zu machen, dass man das Projekt nicht will.
Fragt nach, wieso man von Verkehrsplanungen von Anno Tuck ausgeht, wieso
man von utopischen Entlastungen für andere Straßen ausgeht
obwohl zwischenzeitlich z.B. das Kamener Kreuz ausgebaut wurde, fragt
nach den Kosten.
Am besten gleich schriftlich beschweren, was
jetzt eingereicht wird, kann bei einer Klage berücksichtigt werden.
Und geklagt wird!
Mehr unter www.giga46.de

Auf dem Podium Gerd Mackmann
(Landesbüro der Naturschutzverbände), Werner Reh, Verkehrsexperte
des BUND, Ingrid Ketzscher (Grüne Menden), Klaus Brunsmeier (BUND
NRW) => sie lauschen Claudia Mölle und Stefan Neuhaus (GigA46-SprecherIn)
am Mikro


