Verkehrssteuerung beim Karolinenhospital

Am 13. August fand eine weitere Sondersitzung des Planungsausschusses und des Bezirksauschuss Hüsten zum Umbau des Karolinenhospitals statt. Die prognostizierte Verkehrszunahme bereitet allen Beteiligten Kopfzerbrechen, aber der Notwendigkeit des Ausbaus kann natürlich nicht widersprochen werden. Wir haben aus allen Bürgergesprächen und Sondersitzungen mitgenommen, dass der Ausbau erhebliche Emmissionssteigerungen nach sich ziehen wird. Laut Lärmgutachten werden für die Anwohner*innen an der Stolte Ley besonders nachts starke Lärmzunahmen erwartet durch deutlich mehr Verkehr von den zusätzlichen Mitarbeiter*innen, die direkt am Krankenhaus parken sollen. Wir haben darum beantragt, diese 147 Mitarbeiterparkplätze an die Riggenweide zu verlegen, und mindestens diese Stellplätze auch von den 570 vorgesehenen Stellplätzen  abzuziehen.
An einem Krankenhaus wird in Schichten gearbeitet, d.h. die Arbeitnehmer*innen kommen nicht einzeln von oder zur Arbeit, sondern gruppenweise. Die Wegstrecke beträgt nur einige hundert Meter, das Klinikum könnte aber auch zum jeweiligen Schichtwechsel einen Shuttlebus einrichten.
Sämtliche Parkplätze am Klinikum sollen als Kurzzeitparkplätze bewirtschaftet werden. Anwohner*innen könnten mit Anwohnerausweis frei parken. Auch in den umgebenden Straßen müssen ausreichend Anwohnerparkflächen eingerichtet werden, die nur mit einem entsprechenden Ausweis genutzt werden können.
Zu guter Letzt soll die Verwaltung auch die Durchfahrtmöglichkeit über den Müscheder Weg mit Metallpfosten absperren, damit dieser „Schleichweg“ nicht noch zusätzlichen Verkehr ins Wohngebiet bringt. Es muss gewährleistet werden, dass die Verkehrslast im Wohngebiet trotz der Erweiterung des Krankenhausbetriebes nicht oder nur minimal zunimmt.
Dieser Artikel  als Hörversion
Der Antrag zum Download.

Teile diesen Inhalt:

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld